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Scarlett Johansson
Scarlett I. Johansson
Biographie
© Constantin Film
| Geboren am | 22.12.1984 | in | New York, New York, USA | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
"Was ich bei Menschen am meisten respektiere ist Natürlichkeit und Authentizität. Ich möchte in der Lage sein, in ihre Seelen zu schauen und ich strebe danach auch eine solch wahrhaftige Person zu sein."
Weibliche Hollywood-Stars nehmt euch in Acht! Hier kommt Konkurrenz der besonderen Art: Scarlett Johansson! Obwohl noch jung an Jahren, besticht die amerikanische Schauspielerin vor allem durch ihre geheimnisvolle Ausstrahlung, die Lebenserfahrung und seelischen Tiefgang verspricht.
Bereits im Alter von acht Jahren stand Scarlett auf den Brettern, die die Welt bedeuten. An der Seite von Ethan Hawke glänzte sie in einer Off-Broadway-Produktion. Ihr Leinwanddebüt folgte 1994 in dem Film „North“. Nach einigen kleinen Rollen sollte sie in dem Drama „Manny & Lo“ 1999 dann auch eine Hauptrolle ergattern. Mit durchschlagendem Erfolg. Die Filmbranche wurde auf das Nachwuchstalent aufmerksam. Hierzulande wird Scarlett wohl den meisten Kinogängern zum ersten Mal als Grace in dem Robert-Redford-Film „Der Pferdeflüsterer“ aufgefallen sein.
"In wessen Leben ich für einen Tag schlüpfen möchte? In das des Präsidenten! Ich würde da so einige Dinge im Oval Office erledigt bekommen."
Die Filmographie von Scarlett Johansson ist geprägt von der Unterschiedlichkeit der Rollen. Drama gesellt sich hier zu Komödie, tiefgründige Rollen wechseln sich mit spaßigen Darstellungen ab. Die Schauspielerin, die von sich selbst sagt, dass sie einen Hang zu älteren Männern hat, lässt sich in kein Rollenschema pressen.
Die letzten Zweifler überzeugte die Amerikanerin wohl 2003 von ihrem Können, als sie an der Seite von Altmeister Bill Murray in Sofia Coppolas Film „Lost in Translation“ brillierte. Der Streifen war drei Mal für den OSCAR nominiert und Frau Coppola durfte die Auszeichnung für das beste Drehbuch mit nach Hause nehmen. Auch durch das Nachfolgeprojekt „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ unterstrich Scarlett ihre Ambitionen, in der Topriege der US-Schauspielerinnen einen festen Platz einzunehmen.
2005 wurde für Scarlett Johansson dann auch bei uns in Europa DAS Jahr. Gleich in sechsfacher Ausführung konnten wir sie auf unseren Leinwänden bewundern. Darunter „Lovesong für Bobby Long“ mit John Travolta, der Scarlett bei den Golden Globes eine Nominierung einbrachte. Im Herbst sahen wir den rasanten Actionthriller „Die Insel“ und kurze Zeit später war die Amerikanerin in Woody Allens Drama „Match Point“ mit von der Partie. Dieser wurde bei den Golden Globes bereits als bester Film des Jahres nominiert und bildete somit für Johansson einen gelungenen Jahresabschluss. Im Herbst kam sie mit "Black Dahlia" und "Scoop - Der Knüller" zu uns.
Nach wie vor wird Scarlett nicht müde vor einer Kamera zu stehen. Der Vorankündigungskalender der jungen Schauspielerin ist voll. Der Kostümstreifen "Die Schwester der Königin" mit Co-Star Natalie Portman machte Anfang 2008 bereits Lust auf mehr Scarlett auf unseren Leinwänden. Das Jahr endete mit einer weitere Zusammenarbeit mit Woody Allen in der Komödie „Vicky Cristina Barcelona". 2009 war sie in den Filmen „The Spirit“ und „Er steht einfach nicht auf Dich“ zu sehen . 2010 heizte sie Iron Man in dessen zweitem Abenteuer als "Black Widow" ein. 2012 bereicherte sie in dieser Rolle auch den Comic-Action-Kracher „The Avengers". Außerdem sahen wir die Mimin in dem Familienfilm "Wir kaufen einen Zoo".
"Ich bin sehr unabhängig und kann auf mich aufpassen. Aber ich brauche eine Menge Liebe und Fürsorge."
Im September 2008 heiratete Scarlett Johansson ihren Schauspielkollege Ryan Reynolds. Das Paar trennte sich nach 2 Jahren 2010.
Bereits in "Lost in Translation" bewies Scarlett, dass sie eine tolle Stimme hat. Im Mai 2008 brachte die Schauspielerin mit "Anywhere I Lay My Head " ihre erste CD auf den Markt. Außerdem eroberte die Mimen auch „die Bretter, die die Welt bedeuten“: 2010 wurde sie für ihr Broadway-Debüt in Arthur Millers Drama „Ein Blick von der Brücke“ mit dem Theater-Oscar „Tony“ ausgezeichnet.
Filmographie Scarlett Johansson
- 1994: North - Eltern, nein danke!
- 1995: Im Sumpf des Verbrechens
- 1995: Der Klient (TV-Serie)
- 1996: Wenn Lucy springt
- 1996: Manny & Lo
- 1997: Fall
- 1997: Wieder allein zu Haus
- 1998: Der Pferdeflüsterer
- 1999: Immer Ärger mit Schweinchen George
- 2001: Ghost World
- 2001: The Man Who Wasn`t There
- 2001: Ein amerikanischer Traum
- 2002: Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster
- 2003: Lost in Translation
- (auch Sänger)
- 2003: Das Mädchen mit dem Perlenohrring
- 2004: Voll gepunktet
- 2004: Der SpongeBob Schwammkopffilm (nur Stimme)
- 2005: Lovesong für Bobby Long
- 2005: Reine Chefsache
- 2005: Die Insel
- 2005: Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
- 2005: Match Point
- 2005: Robot Chicken (TV-Serie)
- 2006: Black Dahlia
- 2006: Scoop - Der Knüller
- 2007: Prestige - Die Meister der Magie
- 2007: Nanny Diaries
- 2008: Die Schwester der Königin
- 2008: Vicky Cristina Barcelona
- 2009: The Spirit
- 2009: These Vagabond Shoes (nur Regie)
- 2009: Er steht einfach nicht auf Dich!
- 2009: Saturday Night Live (TV-Serie) (ungenannt)
- 2010: Iron Man 2
- 2012: The Avengers
- 2012: Wir kaufen einen Zoo
- 2012: Under the Skin
- 2013: Hitchcock
- 2013: Don Jon's Addiction
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2003: Beste Schauspielerin - Musical or Comedy: Lost in Translation
2003: Beste Schauspielerin - Drama: Das Mädchen mit dem Perlenohrring
2004: Beste Schauspielerin - Drama: Lovesong for Bobby Long
2005: Beste Nebendarstellerin: Match Point



