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Tom Sizemore
Thomas Edward Sizemore Jr.
Biographie
© Warner Bros. Pictures
| Geboren am | 29.11.1961 | in | Detroit, Michigan, USA | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„Es ist mir unmöglich einer Versuchung zu widerstehen, aber hey, dass ist Hollywood. Das gehört zum Berufsbild“ (Tom Sizemore)
Thomas Edward Sizmore jr., so sein voller Name, gehört sein Jahren zu den Schauspielern, die in Hollywood ihre Brötchen mit Nebenrollen verdienen. Dabei schaffte es der große dunkelhaarige Mime immer durch sein eindringliches Spiel in Erinnerung zu bleiben. Für den ganz großen Durchbruch in einer Hauptrolle hat es dennoch bislang nicht gereicht. Tom studierte an Wayne State University Detroit und der Temple University in Philadelphia bis er seinen Master im Bereich Theater in der Tasche hatte. Mit der Schauspielerei begann er auf kleinen Bühnen und in Off-Broadway-Produktionen. 1989 spielte er in „Lock Up - Überleben ist alles“ und „Geboren am 4 Juli“ in seinen ersten Kinofilmen. Es sollten kleine bis mittelgroße Nebenrollen bleiben, mit denen der Schauspieler in den folgenden Jahren in Erscheinung trat. Erst 1997 trauten ihm die Produzenten für „Das Relikt“ die Hauptrolle zu. Sizemore konnte sich mit der Leistung in diesem Horror-Thriller endgültig erfolgreich für weitere große Rollen empfehlen und Steven Spielberg holte den Schauspieler 1998 für seinen Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan“ in den Cast. Mit Erfolg. Tom Sizemore fiel nicht nur dem Publikum sondern auch zahlreichen Kritikern positiv auf. In den folgenden Jahren hielt sich der Schauspieler mit Kinoprojekten wie „Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung“, „Red Planet“, „Black Hawk Down“ oder „Jede Menge Ärger“ im Gespräch. Nach „Dreamcatcher und dem Megaflop „Paparazzi“ 2004 wurde es dann jedoch international still um den Schauspieler. Seine Drogenprobleme machten ihm einen großen Strich durch die weitere Karriereplanung. Bereits bei „Der Soldat James Ryan“ war sein Drogenkonus negativ aufgefallen. Auch die Schlagzeilen aus 2003, Tom Sizemore wurde beschuldigt seine damalige Freundin, die bekannte Hollywood-Prostituierte Heidi Fleiss, geschlagen zu haben, waren 2005 noch in unangenehmer Erinnerung als der Schauspieler erneut wegen Drogenmissbrauch auffällig wurde. 2007 wurde der Schauspieler wegen Drogenbesitzes zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt, musste die gesamte Strafe aber nicht absitzen. Hoffen wir, dass Tom Sizemore bald wieder durch gute Rollen von sich Reden macht. Sein Vorankündigungskalender ist in jedem Fall zum Bersten voll, auch wenn man hochkarätige Projekte derzeit noch nicht absehen kann.
Von 1996 is 1999 war Tom Sizemore mit der Schauspielerin Maeve Quinlan verheiratet.
Filmographie Tom Sizemore
- 1989: Gideon Oliver (TV-Serie)
- 1989: Blue Steel
- 1989: Lock Up - Überleben ist alles
- 1989: Rude Awakening
- 1989: Todes-Show
- 1989: Geboren am 4. Juli
- 1989: China Beach (TV-Serie)
- 1990: A Matter of Degrees
- 1990: Against the Law (TV-Serie)
- 1991: Flug durch die Hölle
- 1991: Schuldig bei Verdacht
- 1991: Gefährliche Brandung
- 1991: Sleeping Dogs - Tagebuch eines Mörders
- 1991: Harley Davidson and the Marlboro Man
- 1992: An American Story (TV)
- 1992: Passagier 57
- 1993: Watch It
- 1993: Vier himmlische Freunde
- 1993: Love Is Like That
- 1993: True Romance
- 1993: Tödliche Nähe
- 1994: Wyatt Earp
- 1994: Natural Born Killers
- 1995: Teufel in Blau
- 1995: Strange Days
- 1995: Heat
- 1997: Das Relikt
- 1998: The Mob - Der Pate von Manhattan (TV)
- 1998: Der Soldat James Ryan
- 1998: Der Staatsfeind Nr. 1
- 1999: The Florentine
- 1999: The Match
- 1999: Witness Protection (TV)
- 1999: Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft
- 2000: Bringing out the Dead - Nächte der Erinnerung
- 2000: Red Planet
- 2000: Get Carter - Die Wahrheit tut weh
- (nur Stimme)
- 2001: Pearl Harbor
- 2001: Ticker
- 2001: Black Hawk Down
- 2002: Sünden der Väter (TV)
- 2002: Jede Menge Ärger
- 2002: Verdecktes Spiel
- 2002: Welcome to America
- 2002: Die Liga der Gerechten (TV-Serie)
- 2002: Robbery Homicide Division (TV-Serie)
- 2003: Dreamcatcher
- 2004: Paparazzi
- 2004: Hustle (TV)
- 2004: Dr. Vegas (TV-Serie)
- 2005: The Nickel Children
- 2005: Triple-X Tom (nur Regie)
- 2005: No Rules
- 2005: Piggy Banks
- 2005: Ring Around the Rosie
- 2006: Bottom Feeder
- 2006: Shut Up and Shoot!
- 2006: Splinter
- 2006: Zyzzyx Rd.
- 2006: Thieves
- 2006: Marble City
- 2006: The Genius Club (auch Ex. Produzent)
- 2007: Furnace - Flammen der Hölle2007: White Air
- 2007: Superstorm - Hurrikan außer Kontrolle (TV Serie)
- 2007: Protecting the King
- 2008: A Broken Life
- 2008: The Last Lullaby
- 2008: Stiletto
- 2008: Red
- 2008: CSI: Miami (TV-Serie)
- 2008: American Son
- 2008: Sky busters - Die Himmelsstürmer
- 2008: L.A. Crash (TV-Serie) - Staffel 1
- 2009: The Grind
- 2009: Corrado (auch Produzent)
- 2009: Commute
- 2009: Super Capers
- 2009: Southland (TV-Serie)
- 2009: 21 and a Wake-Up
- 2009: Good God Bad Dog
- 2009: Double Duty
- 2009: Angels and Fire
- 2010: Toxic
- 2010: It's Always Sunny in Philadelphia (TV-Serie)
- 2010: Peter Hyams: The Filmmaker's Lens
- 2010: The Auctioneers
- 2010: Schatten Kommando
- 2010: P Lo's House (TV)
- 2010: Wanted Dead
- 2010: The Last Saint of Market Street
- 2010: Code of Silence
- 2011: Chlorine
- 2011: The Saints of Mt. Christopher
- 2011: Collar
- 2011: Radical
- 2011: Through the Eye
- 2011: Night of the Living Dead: Origins 3D
- 2011: Monsterpiece Theatre Volume II
- 2011: White Knight
- 2011: Black Gold
- 2011: Cross - Das Ende ist nah
- 2011: Contractor's Routine
- 2011: Visible Scars
- 2011: Suing the Devil
- 2011: The Sons of Summer
- 2011: The Speak
- 2011: Mafia - Abschied eines Paten
- 2011: Blood on the Border
- 2011: Through the Eye
- 2011: Madoff: Made Off with America
- 2011: Right Angle
- 2011: Verlaine
- 2011: Meth Head
- 2011: C.L.A.S.S
- 2011: 513
- 2011: El cartel de los sapos
- 2011: Exit Strategy (TV)
- 2011: Grace and Danger
- 2011: Morella
- 2011: Cousin Sarah