Clive Owen

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Biographie

Clive Owen © Buena Vista International

Geboren am 3.10.1964 in Keresley, England, Großbritannien Autor Melanie Frommholz

“Der sexieste Teil des Köprers sind die Augen. Kitschig, aber es ist das was ich glaube! Sie sind es, die uns als Menschen verbinden.“
Der Sohn eines Country- und Westernsängers beschloss bereits mit 13 Schauspieler zu werden. Und das ganz ohne professionelle Ausbildung, versteht sich. Denn schließlich zählt in dieser Branche ausschließlich das Talent. Clive Owen wurde eines Besseren belehrt! Nach seinem eher mäßigen Schulabschluss war er zunächst zwei Jahre arbeitslos, bevor er sich dann, 1984, doch an der Royal Academy of Dramatic Art in London bewarb und auch promt genommen wurde. Nach seinem Abschluss begann er zunächst am Theater zu arbeiten. 1988 gab er mit „Vroom! Ab in die Freiheit“ jedoch auch bald sein Leinwanddebüt. Mit eher mäßigem Erfolg. Einem breiteren Publikum sollte er erst 1990 durch die TV-Serie „Chancer“ bekannt werden. Die Serie war der Quotenhit in England und machte Clive über Nacht zum Star. Jeder andere wäre über die öffentliche Aufmerksamkeit froh gewesen. Nicht so Clive Owen. Seine Reserviertheit gegenüber den Medien brachte ihm dann auch bald den Ruf ein, er sei „schwierig“. Dem Engländer machte dies wenig aus. Er stieg aus der Serie aus und machte in der Folgezeit durch kontroverse Rollen im Kino, Fernsehen und Theater auf sich aufmerkam. So spielte er zum Beispiel 1991 im dem Inzestdrama „Schließe meine Augen. Begehre oder töte mich“.

Nach zwei Jahre Leinwand- und Mattscheibenpause war Clive Owen ab 1993 dann wieder vermehrt im Fernsehen zu sehen. Man könnte sagen, er tobte sich in dieser Zeit so richtig aus, denn keine Rolle glich der vorherigen. 1996 gab der Schauspieler mit „Tödliche Verschwörung“ dann auch in den USA sein Leinwanddebüt. Ein Schritt in Richtung internationaler Durchbruch, der dann 1998 mit „Der Croupier“ auch nicht lange auf sich warten ließ. Der Film erhielt in den USA hervorrragende Kritken und Hollywood wurde auf den coolen, carismatischen Hauptdarsteller aus Englang aufmerksam.

”Bond war das Beste von dem, was mir nie passierte.
Das Bild des eleganten, noblen aber auch etwas unterkühlten Gentlemans wurde Angang des neuen Jahrtausends noch vertieft, als Clive Owen in der BMW-Werbekurzfilmreihe „The Hire“ als Fahrer im 007-Look in Erscheinung trat. Auch auf der Kinoleinwand war der Engländer konstant präsent. So spielte er 2001 in „Gosford Park“ einen mysteriösen Butler, 2002 war er als Killer in „Die Bourne Identität“ hinter Matt Damon her und 2003 durfte er sich in „Jenseits aller Grenzen“ in Angelina Jolie verlieben.

”Ich “mache” keine Emotionen. Emotionen sind überbewertet. Ich bin mehr daran interessiert Präsenz zu erzeugen.“
2004 begeisterte Clive Owen als Arthur in dem Historien-Spectakel "King Arthur“ bevor er 2004 mit "Hautnah“ einen weiteren Karrierehöhepunkt ansteuerte. Für seine Rolle erhielt er einen Golden Globe als Bester Nebendarsteller und war in dieser Kategorie auch für einen OSCAR nominiert. Vielleicht war es ja ein gutes Omen, dass Clive bereits 1997 in der Theatervorlage „Closer“ eine Hauptrolle innehatte. Außerdem war er dann im August in der Comicverfilmung "Sin City" mit von der Partie und lieferte wieder einer äußerst überzeugende Leistung ab! 2006 war der Brite mit den Thrillern "Inside Man" und "Children of Men" in unseren Kinos. 2007 konnten wir ihn an der Seite von Cate Blanchett in "Elizabeth - Das goldene Königreich" als Pirat und Herzensbrecher wiedersehen. 2009 standen unter andrem der neue Tom Tykwer Film "The International" zusammen mit Naomi Watts auf dem Plan. In „Duplicity - Gemeinsame Geheimsache“ machte er dann gemeinsame Sache mit Julia Roberts.

2010 ließ es Clive Owen augenscheinlich ruhiger angehen. Es erschien lediglich das Drama „The Boys Are Back - Zurück ins Leben“ bei uns auf DVD. Dafür ging es dann 2011 wieder rund. Das überzeugende Drama „Trust“ kam auf den DVD-Markt und im harten Actionthriller „Killer Elite“ krachte es ordentlich. 2012 spielte er die Hauptrolle in „Intruders".

Clive Owen ist seit 1995 mit der Schauspielerin Sarah-Jane Fenton verheiratet. Die beiden haben zwei Töchter. Nettes Detail am Rande: Clive lernte seine spätere Frau bei der Theaterinszenierung vom Romeo und Julia kennen und lieben. Keine Frage, wer hier in den Hauptrollen zu sehen war, oder?!


Filmographie Clive Owen

  • 1987: Rockliffe's Babies (TV-Serie)
  • 1988: Vroom ! Ab in die Freiheit
  • 1988: Boon (TV-Serie)
  • 1989: Precious Bane (TV)
  • 1990: Chancer (TV-Serie)
  • 1990: Lorna Doone (TV)
  • 1991: Schließe meine Augen, begehre oder töte mich
  • 1993: Land in Flammen (TV)
  • 1993: Der Magier (TV)
  • 1993: Century
  • 1994: Land der verlorenen Kinder
  • 1994: Heimkehr nach Blooms End
  • 1994: An Evening with Gary Lineker (TV)
  • 1994: Doomsday Gun – Die Waffe des Satans (TV)
  • 1994: The Return of the Native (TV)
  • 1994: Doomsday Gun - Die Waffe des Satans (TV)
  • 1995: The Turnaround
  • 1995: Bad Boy Blue (TV)
  • 1996: Tödliche Verschwörung
  • 1996: Sharman (TV-Serie)
  • 1997: Bent
  • 1998: Der Croupier
  • 1998: Das Echo (TV)
  • 1999: Split Second (TV)
  • 1999: Second Sight (TV)
  • 2000: Greenfingers - Harte Jungs und zarte Triebe
  • 2000: Second Sight: Parasomnia (TV)
  • 2000: Second Sight: Kingdom of the Blind (TV)
  • 2000: Second Sight II: Hide and Seek (TV)
  • 2001: The Hire (5 Werbekurzfilme für BMW)
  • 2001: Gosford Park
  • 2002: Die Bourne Identität
  • 2002: The Hire (3 Werbekurzfilme für BMW)
  • 2003: Dead Simple
  • 2003: Jenseits aller Grenzen
  • 2004: King Arthur
  • 2004: Hautnah
  • 2005: Sin City
  • 2006: Entgleist
  • 2006: Der rosarote Panther
  • 2006: Inside Man
  • 2006: Children of Men
  • 2007: Shoot 'Em Up
  • 2007: Elizabeth - Das goldene Königreich
  • 2009: The International
  • 2009: Duplicity - Gemeinsame Geheimsache
  • 2010: The Boys Are Back - Zurück ins Leben
  • (auch Ex.Produzent)
  • 2011: Trust
  • 2011: Killer Elite
  • 2012: Intruders
  • 2012: Shadow Dancer
  • 2012: Hemingway & Gellhorn (TV)
  • 2012: Cities
  • 2012: Blind

Filmpreise

Gewonnene Golden Globes:
2004: Bester Nebendarsteller: Hautnah

OSCAR Nominierungen:
2004: Bester Nebendarsteller: Hautnah