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Audrey Tautou
Biographie
© Prokino
| Geboren am | 9.8.1978 | in | Beaumont, Frankreich | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
Der Stern der französischen Schauspielerin Audrey Tautou ging im Jahr 2001 nahe zu kometenhaft auf: Die Rolle der Amelie in dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ machte sie nicht nur über Nacht zur neuen Filmikone Frankreichs und brachte ihr eine César-Nominierung ein, sondern Audrey erhielt auch international Lob und Anerkennung. Hollywood rief und Vergleiche mit Audrey Hepburn machten die Runde. Doch Audrey Tautou wählte nicht die Angebote aus der Traumfabrik, sie suchte ihren eigenen Weg: „Ich habe einen sehr ausgefallenen Geschmack“ gibt die Französin zu. Cineastische Massenware ist nicht ihr Ding.
“Ich zeige durch meine Filme, dass ich auch noch etwas anderes tun kann, aber ich spiele immer willenstarke Figuren. Ich denke das ist so, weil ich auch so bin. Ich liebe es ich zu sein.“
Die kleine Audrey entdeckte schön früh ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Neben dem Literaturstudium nahm sie professionellen Unterricht und schwenkte schließlich ganz um, ins kreative Fach. Neben Auftritten mit ihrer Theatergruppe war sie, zu Beginn ihrer Karriere, auch oft in kleineren Fernsehrollen zu sehen. Ihre erste große Rolle erhielt sie dann 1999 in der Kinokomödie „Schöne Venus“. Ein durchschlagender Erfolg. Für ihre Rolle wurde sie mit dem César als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet und auch der Regisseur Jean-Pierre Jeunet wurde auf das junge Talent aufmerksam. Er wollte Audrey oder keine für die Rolle der Amelie. Wie wir heute wissen eine mehr als erfolgreiche Zusammenarbeit.
Nach „Amelie“ drehte Audrey Tautou einige Filme, die in den Kinos eher wenig Beachtung fanden. Unter anderem war sie 2002 in „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr “ oder 2003 in „Les Marins perdus“ zu sehen. 2004 holte Jean-Pierre Jeunet sie erneut für eines seiner Filmprojekte vor die Kamera. In „Mathilde- Eine große Liebe“ schrieb der Regisseur Audrey eine weitere, großartig Frauenrolle auf den Leib. Der Film kam 2005 in unsere Kinos und die Schauspielerin heimste erneut eine César-Nominierung für ihre Darstellung ein.
“Ich denke, es ist sehr schwierig für Franzosen in Hollywood zu arbeiten, da es eine solch große Maschinerie ist. In der Lage zu sein sich eine Nische zu erarbeiten ist ein hartes Stück Arbeit.“
2006 folgte der erste Hollywood-Blockbuster für die schöne Französin. An der Seite von Tom Hanks war sie in der weiblichen Hauptrolle des hoch gehandelten Thrillers "The Da Vinci Code - Sakrileg" zu sehen. 2007 gab es ein Wiedersehen mit der bezaubernden Französin in der verrückten Liebesgeschichte "Zusammen ist man weniger allein". 2009 kam das Biopic über die bekannte Modeikone Coco Chanel „Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft“ in unsere Kinos. Die neuste Arbeit von Audrey Tautou, das Drama „Soins complets“ , ist bereits abgedreht.
Filmographie Audrey Tautou
- 1996: Coer de cible (TV)
- 1997: La vérité es tun vilain défaut (TV)
- 1997: Les cordier, juge et flic (TV-Serie)
- 1998: La vieille barrière
- 1998: Bébés boum (TV)
- 1998: Chaos technique (TV)
- 1998: Casting: Archi-dégueulasse
- 1998: Julie Lescaut (TV-Serie)
- 1999: Le Boiteux: Baby blues (TV)
- 1999: Schöne Venus
- 1999: Trist à mourir
- 2000: Èpouse-moi
- 2000: Voyous voyelles
- 2000: Liebeslust und Freiheit
- 2000: The Beating of the Butterfly’s wings
- 2001: Die fabelhafte Welt der Amelie
- 2001: Unglaublich
- 2002: Wahnsinnig verliebt
- 2002: L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr
- 2002: Kleine schmutzige Tricks
- 2003: Les Marins perdus
- 2003: Pas sur la bouche (auch Sängerin)
- 2003: Happy End (auch Sängerin)
- 2005: Mathilde - Eine grosse Liebe
- 2005: L'Auberge espagnole - Wiedersehen in St. Petersburg
- 2006: The Da Vinci Code - Sakrileg
- 2006: Liebe um jeden Preis
- 2007: Zusammen ist man weniger allein
- 2009: Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
- 2010: Soins complets

