Chris O'Donnell

Christopher Eugene O'Donnell

Biographie

Chris O'Donnell © unbekannt

Geboren am 26.6.1970 in Winnetka, Illinois, USA Autor Kathrin Lang

Der Amerikaner Chris O’Donnell gehört zu jenen Schauspielern, die schon im Kinder- und Jugendalter von einer großen Schauspielkarriere geträumt haben. So kam es, dass Chris bereits im zarten Alter von 13 Jahren im Rampenlicht stand, als Kindermodel über die Catwalks dieser Welt marschierte und in einigen Werbespots zu sehen war. Als Chris O’Donnell jedoch langsam älter wurde, hatte er zunehmend genug von den Strapazen des Showgeschäftes und trat vorerst den Rückzug an. Gerade als der den endgültigen Ausstieg plante und zurück zu seinem normalen Leben kehren wollte, klopfte jedoch Produzent Jon Avnet an seiner Tür und bat ihn darum, bei dessen neuen Film „Verrückte Zeiten“ vorzusprechen. Chris O’Donnell nahm das Angebot an und bekam schlussendlich auch die Rolle. So war der Einstieg in die Filmbranche geschafft und der junge Chris O’Donnell von nun an quasi Stammgast auf unseren Leinwänden.

„Eines Tages werden sich meine Kinder ‚Batman & Robin’ ansehen und sagen ‚Wow, das ist Daddy!’“.
Ein Jahr später, 1991, ergatterte O’Donnell eine kleine Rolle in dem heutigen Kultstreifen „Grüne Tomaten“. Für seine Rolle in dem OSCAR-preisgekrönten Drama „Der Duft der Frauen“ neben Al Pacino wurde der Amerikaner 1992 für den Golden Globe nominiert. Es folgten einige weitere Karrierehighlights für O’Donnell, doch es sah nicht immer so rosig für ihn aus wie noch in seinen ersten Jahren als Schauspieler. 1994 wurde er für seine Darstellung in „Die drei Musetiere“ zum ersten Mal für den Razzie Award als schlechtester Schauspieler des Jahres nominiert. 1997 erhielt er für seinen Part des Robin in „Batman & Robin“ gleich zwei Nominierungen für diesen unbegehrten Preis. Zum einen wiederum als schlechtester Schauspieler des Jahres und zum anderen, geteilt mit George Clooney, als schlechtestes Kinopaar. Zusammen mit einem Superstar wie Clooney für den Razzie Award nominiert zu werden, konnte Chris O’Donnell jedoch verkraften und ließ sich von dieser Niederlage nicht weiter entmutigen. In den kommenden Jahren sahen wir ihn wieder regelmäßig auf unseren Leinwänden. Unter anderem im Jahr 2000 in dem Actionstreifen „Vertical Limit“ und 2004 in „Kinsey“. Nachdem O’Donnell über drei Jahre keine Kinorolle mehr übernahm, war für 2008 unter anderen die Spielverfilmung "Max Payne" angekündigt, für 2010 stand die männliche Hauptrolle in der Tragik-Komödie „A Little Help“ auf dem Programm sowie eine Nebenrolle in dem Familienspaß „Cats & Dogs - Die Rache der Kitty Kahlohr“.


Filmographie Chris O'Donnell

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1992: Bester Nebendarsteller: Der Duft der Frauen