Frances McDormand

Frances Louise McDormand

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Biographie

Frances McDormand © Universum Film

Geboren am 23.6.1957 in Chicago, Illinois, USA Autor Thomas Ays

„Ich bin eine Charakterschauspielerin, Schluss und aus. Wer kann sich über seine Karriere Sorgen machen? Leb Dein Leben! Filmstars haben Karrieren – Schauspieler arbeiten und dann arbeiten sie wieder nicht, und dann arbeiten sie wieder.“
Schon mal mit den Star-Regisseuren Joel und Ethan Coen und Sam Raimi zusammengelebt? Oder mit Schauspielerin Holly Hunter? Auch nicht? Frances McDormand schon. Bei der Gesellschaft musste aus ihr ja eine große Schauspielerin werden. Ihrem unverwechselbaren Gesicht und ihrer bemerkenswerten Präsenz auf der Leinwand ist es zu verdanken, dass sie als solch beeindruckende Gestalt in der Traumfabrik gilt.
Angefangen hatte Frances mit „Blood Simple - Eine mörderische Nacht“. Aus ihrer Freundschaft zu Sam Raimi entstanden unter seiner Regie die Filme „Crimewave“ und „Darkman - Der Mann mit der Gesichtsmaske“. Da sie auch die damals noch nicht sehr bekannten Coen Brüder kannte, spielte sie auch in deren Filme des Öfteren eine große Rolle. So auch in „Fargo“, für den sie den OSCAR als Beste Hauptdarstellerin bekam. Wie sie die Rolle bekam, ist bekannt. Dazu McDormand in einem Interview: „Der Umstand, das ich mit dem Regisseur schlafe, mag etwas damit zu tun haben.“
2000 war sie an der Seite von Michael Douglas in „Die Wonder Boys“, im gleichen Jahr in „Almost Famous - Fast berühmt“ zu sehen. Für letzteren erhielt sie eine weitere OSCAR Nominierung. Auch in „Laurel Canyon“, neben Christian Bale und „City by the Sea“, neben Robert DeNiro war sie mit von der Partie.
Anfang 2006 war sie in der Comicverfilmung „Aeon Flux“ und dem Drama "Kaltes Land" zu sehen. Für letzteren erhielt die Schauspielerin eine OSCAR Nominierung als beste Nebendarstellerin. 2008 kam sie neben George Clooney und Brad Pitt in dem Coen-Film „Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?“ in die internationalen Kinos. Nach drei Jahren Leinwandabstinenz kehrte sie mit "Transformers 3" in die Kinos zurück.

Seit 1984 ist Frances mit dem Regisseur Joel Coen verheiratet, mit ihm adoptierte sie 1994 ihren Sohn Pedro aus Paraguay.


Filmographie Frances McDormand

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1996: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Fargo
2000: Beste Nebendarstellerin: Almost Famous - Fast berühmt
2005: Beste Nebendarstellerin: Kaltes Land
2008: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Burn after Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

OSCAR Nominierungen:
1988: Beste Nebendarstellerin: Mississippi Burning
2000: Beste Nebendarstellerin: Almost Famous - Fast berühmt
2005: Beste Nebendarstellerin: Kaltes Land

Gewonnene OSCARs
1996: Beste Hauptdarstellerin: Fargo