Amanda Peet

Biographie

Amanda Peet © Buena Vista International

Geboren am 11.1.1972 in New York City, New York, USA Autor Kathrin Lang

„Ich liebe Glamour. Ich meine, ich liebe es, wenn ich schön eingekleidet werde und ich liebe es, jemanden zu haben der mein Make-up macht und dafür sorgt, dass ich mich gut fühle. Ich lüge in dieser Hinsicht nicht, weil es Teil dessen ist was ich mache und liebe." (Amanda Peet über ihren Beruf)
Amanda Peet wurde dem Kinopublikum hauptsächlich durch ihre Rolle der witzigen Zahnarzthelferin und Auftragskillerin Jill in der Komödie „Keine halben Sachen“ und deren Fortsetzung „Keine halben Sachen 2“ bekannt. Genau mit dieser Darstellung erzielte die New Yorkerin im Jahr 2000 den lang ersehnten Durchbruch.
Doch bevor es so weit war, lag vor Amanda Peet noch ein langer Weg. Eigentlich wollte die Amerikanerin einen "historischen" Beruf ergreifen. Sie studierte amerikanische Geschichte an der Columbia University, nahm allerdings schon während ihres Studiums Schauspielunterricht. Ihre damalige Lehrerin, Uta Hagen, gilt noch heute als eine der besten und prominentesten Schauspiellehrerinnen der USA. Und so wurde es für Peet ein Leichtes den Einstieg ins Showgeschäft zu schaffen und sich von ihrem Geschichtsstudium zu verabschieden.

1995 begann Amanda Peets eigentliche Karriere, als sie mit der Komödie „Animal Room“ ihr Leinwanddebüt feierte und anschließend eine Rolle nach der anderen angeboten bekam. Jahrelang war sie hauptsächlich in Independentproduktionen oder im Fernsehen zu sehen und machte sich so nach und nach einen echten Namen im Showgeschäft. 1998 durfte Amanda Peet dann einen kleinen Part in dem starbesetzten Drama „Leben und Lieben in L.A.“ übernehmen. Knappe zwei Jahre später, im Jahr 2000, war es dann soweit und Peet feierte ihren internationalen Durchbruch mit der Komödie „Keine halben Sachen“. Danach war sie regelmäßig in großen Hollywoodproduktionen neben waschechten Stars zu bewundern. Unter anderem übernahm sie 2001 in „Zickenterror“ an der Seite von Jason Biggs und Jack Black eine Rolle und war 2002 neben Morgan Freeman in „High Crime“ auf unseren Leinwänden vertreten. Noch im selben Jahr erntete die erfolgreiche Schauspielerin viel Lob für ihre hervorragende Darstellung in dem Drama „Igby!“. Darin war Amanda Peet neben Hollywoodgrößen wie Susan Sarandon und Jeff Goldblum zu bewundern.

Auch 2003 gehörte für Amanda Peet zu einem ihrer erfolgreichen Jahre. Zunächst übernahm sie in der gelungenen Komödie „Was das Herz begehrt“ eine Rolle und war anschließend in dem Psycho-Thriller „Identität“ mit von der Partie. Danach folgte 2004 die Fortsetzung zu „Keine halbe Sachen“ - für Amanda Peet wiederum ein voller Erfolg. 2005 kehrte die amerikanische Schauspielerin dem Family-Entertainment-Kino vorerst den Rücken. Mit der Rolle der Susan in „Melinda und Melinda“ übernahm sie eine weitaus schwierigere Rolle. In dem tragisch-komischen Streifen von Starregisseur Woody Allen konnte Amanda Peet endlich vollends zeigen was in ihr steckt. Woody Allen gab ihr die Chance sich endgültig in Hollywood zu etablieren; auch als hervorragende Charakterdarstellerin.

In den nächsten Jahren ging es mit Amanda Peets Karriere steil aufwärts: 2006 war sie in dem Polit-Thriller „Syriana“ neben George Clooney und Matt Damon mit dabei, 2007 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in "Mein Kind vom Mars" und 2008 überzeugte sie mit einer größeren Nebenrolle in "Akte X - Jenseits der Wahrheit". Ebenfalls ein Karrierehighlight stellt ihre Hauptrolle in Roland Emmerichs Weltuntergangsfilm "2012" (2009) dar. Neben einer Rolle in dem Überraschungserfolg „Please Give“, wird Amanda Peet 2010 noch in „Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu“ zu sehen sein.


Filmographie Amanda Peet