Ab 30.5.: The Big Wedding

 

Der nächste Tatort in der ARD:
26. Mai: Spiel auf Zeit

 

Kinostart: Fast & Furious 6

 

Kinostart: Der Dieb der Worte

 

Morgan Freeman

Morgan Porterfield Freeman Jr.

ist bekannt durch
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse
  • Kekse

Biographie

Morgan Freeman © 3L Filmverleih

Geboren am 1.6.1937 in Memphis, Tennessee, USA Autor Thomas Ays

"Gibt es einen Film, für den ich hätte einen OSCAR gewinnen sollen? Klar. Für jeden einzelnen!
Man mag es kaum glauben, aber Morgan Freeman war vier Jahre lang bei der US-Luftwaffe, bevor er sich entschied Schauspieler zu werden. Sein erster größerer Erfolg als solcher war in "The Electric Company", einer beliebten Kindersendung, in der er die Rolle des Easy Rider innehatte. Das gefiel ihm aber anscheinend nicht wirklich und Freeman ging ans Theater. Nach seinem Off-Broadway-Debüt "Niggerlovers" glänzte Morgan Freeman in etlichen Bühnenstücken, u. a. auch in "Hello Dolly". Für seine Darstellungen in "Mutter Courage und ihre Kinder", "The Gospel At Colonus" und "Corialanus" erhielt er insgesamt viermal den begehrten "Obie Theatre Award", einen davon gewann er übrigens für die Rolle des Chauffeurs Hoke Colburn in der Bühnenfassung von "Miss Daisy und ihr Chauffeur". Für die Broadway-Rolle in "The Mighty Gents" wurde er mit dem "Drama Desk Award" und einer Tony-Nominierung ausgezeichnet.
In Sachen Film fing Freeman recht mager an: Nebenrollen bestimmten sein Dasein, so in: "Brubaker", "Der Augenzeuge", "Harry & Son" und "Marie". Dies war Ende der 70er Jahre.

"Ich weiß nicht, welcher meiner Filme der beliebteste ist...aber ich denke, der wichtigste ist 'Glory'!"
1989 folgten "Miss Daisy und ihr Chauffeur", was ihm eine OSCAR Nominierung als bester Hauptdarsteller einbrachte. In den nächsten Jahren war Morgan Freeman unter anderem in dem Bürgerkriegsdrama "Glory", dem Walter Hill-Film "Johnny Handsome", Brian de Palmas "Fegefeuer der Eitelkeiten", an der Seite von Kevin Costner in "Robin Hood - König der Diebe" und in John G. Avildsens "Im Glanz der Sonne" zu sehen.
Nach seinem Auftritt in Clint Eastwoods Oscar-Gewinner "Erbarmungslos" realisierte Freeman 1993 mit dem Anti-Apartheids-Drama "Bophal" seinen ersten Film als Regisseur.
Für die intensive Darstellung eines Strafgefangenen in der Stephen King-Verfilmung "Die Verurteilten" wurde Freeman 1994 zum dritten Mal für den OSCAR, wieder in der Sparte bester Hauptdarsteller, nominiert.
1995 folgten dann zwei Kassenschlager: Neben Dustin Hoffman spielte er in "Outbreak - Lautlose Killer" und neben Brad Pitt und Kevin Spacey in dem Thriller "Sieben".
Zwei Jahre später brillierte Freeman in "Amistad", zu dem er sagte: "Wirklich gute Drehbücher, die einen schon beim ersten Lesen begeistern, sind schwer zu finden. Diese Geschichte ist für das amerikanische Selbstverständnis enorm wichtig, und doch haben die meisten Menschen noch nie davon gehört. Bei einer solchen Geschichte - die sowohl unterhaltsam als auch lehrreich ist - mitzuwirken, ist eine Ehre und gleichzeitig eine Pflicht."
Danach spielte er in dem Thriller "...denn zum Küssen sind sie da" einen Detektiv. Freeman: "Ich wuchs mit den Schwarz-weiß-Filmen der 40er und 50er Jahre auf, in denen Leute wie Ralph Meeker, Robert Ryan, Dick Powell, Glenn Ford und Bogart spielten. Solche Filme wurden später nicht mehr gemacht, so war es für mich interessant, mit "...denn zum Küssen sind sie da" ein klein wenig an diese Zeiten anzuknüpfen." Dann ging es schlag auf Schlag: Neben Christian Slater spielte er in "Hard Rain", die Filme "Im Netz der Spinne" und "High Crimes - Im Netz der Lügen" folgten. 2002 versuchte er mit Ben Affleck in "Der Anschlag" die Welt vor einem neuen Krieg zu bewahren und 2003 kam die Stephen King Verfilmung "Dreamcatcher" und die Komödie "Bruce Allmächtig" zu uns in die Kinos, in dem er niemand geringeres als Gott höchstpersönlich spielte.

"Wenn du den Job hast, hast du nichts mehr zu tun. Wenn du ein Schauspieler bist, bist du ein Schauspieler. Den Job zu machen ist nicht der schwierige Teil. Der schwierige Teil ist den Job zu bekommen!"
2005 sahen wir ihn bereits mehrmals in unseren Kinos: Sowohl in der Comic-Verflmung "Batman Begins", als auch in "Million Dollar Baby", für den er 2005 einen OSCAR als bester Nebendarsteller erhielt.
2008 kam er, erneut als Lucius Fox, in "The Dark Knight", dem zweiten „neuen“ Fledermausabenteuer in die internationalen Kinos. "The Dark Knight Rises", der Abschlussteil, folgte 2012.
Für seinen starken Auftritt in "Invictus - Unbezwungen" erhielt der Mime vollkommen zu Recht eine Golden Globe und OSCAR-Nominierung als bester Schauspieler - Drama, bzw. bester Hauptdarsteller. Anfang 2012 wurde er bei den Golden Globes mit dem Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Wir sind froh, dass Morgan Freeman, der 2007 stolze 70 Jahre alt wurde, noch lange nicht ans Aufhören denkt. Schließlich brauchen wir den ausdrucksstarken Mimen weiterhin auf unseren Leinwänden.
Morgan Freeman war zweimal verheiratet und hat zwei Kinder.


Filmographie Morgan Freeman

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1987: Bester Nebendarsteller: Glitzernder Asphalt
1994: Bester Schauspieler - Drama: Die Verurteilten
2004: Bester Nebendarsteller: Million Dollar Baby
2009: Bester Schauspieler - Drama: Invictus - Unbezwungen

Gewonnene Golden Globes:
1990: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Miss Daisy und ihr Chauffeur

OSCAR Nominierungen:
1987: Bester Nebendarsteller: Glitzernder Asphalt
1989: Bester Hauptdarsteller: Miss Daisy und ihr Chauffeur
1994: Bester Hauptdarsteller: Die Verurteilten
2009: Bester Hauptdarsteller: Invictus - Unbezwungen

Gewonnene OSCARs:
2004: Bester Nebendarsteller: Million Dollar Baby