Rob Schneider

Robert Michael Schneider

Biographie

Rob Schneider © Buena Vista International

Geboren am 31.10.1963 in San Francisco, Kalifornien, USA Autor Stefanie Rufle

Rob Schneider ist eine der personifizierten Spaßkanonen Hollywoods, er wurde durch seine ausgeflippten Auftritte in der legendären Comedy-Serie „Saturday Night Live“ berühmt. Er verzichtet auf jegliche Eitelkeiten und sein Humor ist frei von Ironie oder Zynismus. Auf die Frage, ob er denn auch gerne einmal ernste Rollen spielen würde, antwortete Schneider:
„André Agassi wird doch schließlich auch nie gefragt, ob er als Nummer-Eins-Tennisspieler je darüber nachgedacht habe, Polo zu spielen.“

Rob Schneider wurde am 31. Oktober 1963 in San Francisco geboren und wuchs auch dort auf. Schon als kleiner Junge gab er bei Familienfeiern oder Jubiläen komische Szenen zum Besten. Der Jüngste von fünf Kinder machte seinen Abschluss an der Pacifia´s Terra Nova High School und verdingte sich als „Einheizer“ für die Shows von Leuten wie Jay Leno, Jerry Seinfeld und Dana Carvey. Hier gewann er erste Sponsoren für seinen großen Traum, Komiker zu werden. Während eines Auftritts beim „13th Annual Young Comedians Special“ wurde Rob von Lome Michaels, dem Produzenten von „Saturday Night Live“ für das Fernsehen entdeckt. Vier Jahre lang wirkte der Komiker in der Serie mit und wurde als Autor sogar zweimal für den Emmy nominiert. 1994 verließ Schneider das Ensemble und setzte seine Karriere auf der Kinoleinwand fort.

Schon 1992 hatte der Mime eine erste Rolle in einem Kinofilm gespielt, in „Kevin - Allein in New York“ (1992). Es folgten „Surf Ninjas“ (1993) und „Die Beverly Hillbillies sind los!“ (1993). Zweimal stand Rob mit Sylvester Stallone vor der Kamera: in „Demolition Man“ (1993) und „Judge Dredd“ (1995). Mit Ron Eldard spielte Schneider in „Der Mann an sich…“ (1996), mit Jean Claude Van Damme war er in „Knock Off“ (1998) zu sehen und mit der bezaubernden Nastassja Kinski stand er in John Landis Krimikomödie „Die Again“ (1998) vor der Kamera. Bis dahin war der Schauspieler noch eher auf kleinere Rollen abonniert, doch das änderte sich mit seinem Auftritt in „Rent a Man“ (1999) – diese Komödie von Adam Sandler, in der Rob Co-Autor und Hauptdarsteller war, brachte ihm den internationalen Durchbruch. Bei zwei weiteren Produktionen arbeitete Rob Schneider mit Sandler zusammen: „Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden“ (1998) und „Big Daddy“ (1999). Ein weiterer Erfolg für den Mimen war die Komödie „Mr. Deeds“ (2002) und 2004 war er in „50 erste Dates“ (2004) zu sehen. Es folgten „Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme“ (2007), "Leg Dich nicht mit Zohan an" (2008) und "Big Stan" (2009). 2010 war er an der Seite von Adam Sandler, Kevin James und Salma Hayek in "Kindsköpfe" (2010) zu sehen.

Der Komiker, der von 1988 bis 1990 mit der Schauspielerin London King und danach mit Helena Schneider verheiratet war und Vater von zwei Töchtern ist, lebt in einem Zwei-Zimmer-Appartment in Nob Hill, San Francisco. Er ist Mitbesitzer des Restaurants „Eleven“. Im April 2011 ehelichte der Mime Patricia Azarcoya Schneider.


Filmographie Rob Schneider