Richard Gere

Richard Tiffany Gere

Biographie

Richard Gere © 20th Century Fox Germany

Geboren am 29.8.1949 in Philadelphia, Pennsylvania, USA Autor Kathrin Lang

“Wir haben einen Präsidenten der permanent lügt und damit scheinbar auch noch ungeschoren davonkommt.“ (Richard Gere über George W. Bush)

Anfänglich war Richard Geres Traum der von der Musik. Als Kind erlernte er Trompete, Klavier und Banjo. Nachdem der Versuch in New York eine Rockband zu gründen scheiterte, zog es ihn letztendlich ans Theater. Nach mehreren kleineren oder auch größeren Rollen, die nie international bekannt wurden, begeisterte Gere durch die Hauptrolle des Danny Zuko in wohl einem der bekanntesten Musicals überhaupt: "Grease". Danach konnte er sich vor Angeboten kaum noch retten und stand unzählige Male auf verschiedenen amerikanischen Bühnen.

Doch auch ihn zog es eines Tages vor die Kamera. Nach einem kleineren Fernsehauftritt, gab Richard Gere 1975 sein Kinodebüt mit "Der einsame Job". Spätestens nach "Ein Mann für gewisse Stunden" hatte Gere zumindest die Herzen der Frauen erobert. Dort spielte er den Mann den frau sich wünscht: Gutaussehen, sexy, verführerisch! 1982 sahen wir den Amerikaner in "Ein Offizier und Gentleman". Für diese Leistungen erhielt Gere eine Nominierung für den Golden Globe als Bester Schauspieler in einem Drama. 1985 übernahm er eine Rolle in "König David". Nach "Gnadenlos", "Der letzte Outlaw" und "Internal Affairs - Trau ihm er ist ein Cop" folgte 1990 der allseits bekannte Film "Pretty Woman", indem er mit der Hollywoodschönheit Julia Roberts an seiner Seite begeisterte. "Pretty Woman" wurde zum erfolgreichsten Film des Jahres 1990 und Richard Gere nun endgültig zum Star. Mit "Die Braut, die sich nicht traut", indem das Team nochmals zusammen auf einer Leinwand auftrat, schaffte es Regisseur Garry Marshall nicht mal ansatzweiße das gleiche Feeling wie in "Pretty Woman" herzuzaubern - Schade, aber auch vorhersehbar. 2000 sahen wir Gere in "Es begann im September" und 2002 in "The Mothman Prophecies". Seine nächste Rolle übernahm der Amerikaner 2002 in "Chicago" und gewann für diese schauspielerischen Leistungen sogar den Golden Globe als bester Schauspieler. 2005 war Richard Gere mit dem Tanzfilm "Darf ich bitten?" und dem Streifen "Bee Season" in unseren Kinos vertreten. 2007 kehrte er mit "Hunting Party" auf unsere Leinwände zurück. 2008 gab er Bob Dylan in "I`m not there". Nach "Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft" im Jahr 2009, durften wir uns 2010 auf den turbulenten Action-Thriller „Gesetz der Straße – Brooklyn´s Finest“ sowie das Biopic "Amelia" freuen.

Privat war Richard Gere mit Top Modell Cindy Crawford verheiratete. Die Ehe scheiterte allerdings nach vier Jahren. Wenn man bösen Zungen glauben kann, diente diese Bindung der zwei Stars ohnehin nur zu Werbezwecken. Was sich die Schönen & Reichen nicht alles einfallen lassen um "aktuell" zu bleiben. Seit 2002 ist er nun mit der Schauspielerin Carey Lowell verheiratet. Die beiden haben ein Kind.


Filmographie Richard Gere

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1982: Bester Schauspieler - Drama: Ein Offizier und Gentleman
1990: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Pretty Woman

Gewonnene Golden Globes:
2002: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Chicago