Dolly Parton

Dolly Rebecce Parton

ist bekannt durch
  • Kekse

Biographie

Dolly Parton © unbekannt

Geboren am 9.1.1946 in Sevierville, Tennessee, USA Autor Thomas Ays

Sie verkörpert den amerikanischen Traum wie keine andere. Dolly Parton ist der Inbegriff von Ehrgeiz und Standfestigkeit. Mit einem großen Herz voller Liebe arbeitete sie sich nach oben. Dolly Parton hat es geschafft!
Geboren wurde Dolly Rebecce Parton im Januar 1946 in einem kleinen Nest in Tennessee als vierte von insgesamt zwölf Kindern als Tochter armer Farmer. Schon früh war klar: Dolly will Sängerin werden. Ehrgeiz hatte die kleine Blondine schon immer. Mit 11 sang sie im Radio, mit 13 hatte sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche.
Nur einen Tag nach ihrem Highschool-Abschluss (sie war übrigens die Erste in ihrer Familie, die eine Schule abschloss) machte sie sich auf nach Nashville. Hier begann schon so manche große Karriere von so einigen Country Stars. Auch Dolly wollte endlich professionelle Sängerin sein. Am ersten Tag in einer fremden Stadt lernte sie Carl Dean kennen, den sie 2 Jahre später heiratete und mit dem sie noch heute verheiratet ist.
1967 wurde sie Teil der „Wagon Masters“. Mit dieser Gruppe nahm sie in den folgenden 7 Jahren Alben auf, ging auf Tournee und trat auch in der Grand Ole Opry auf. 1974 kam dann der Bruch. Dolly arbeitete fortan an einer Solokarriere. In dieser Zeit entstand auch der Song „I will always love you“. Diesen Song sang Whitney Houston fast 20 Jahre später erneut, als sie mit dem Film „Bodyguard“ einen echten Hit landen konnte. 1974 war dieser Song schon die Nummer 1 der Charts. Zur Zeit des Houston Films noch einmal und auch Dollys neuere, popigere Version schaffte es erneut, die Charts anzuführen.
1980 gab sie dann mit „Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um?“ ihr Filmdebüt. Zwei Jahre später wurde sie für ihren Song, dem sie dem Streifen „9 to 5“ beisteuerte für einen OSCAR nominiert und mit einem Grammy ausgezeichnet. Viele Filme hat Dolly in ihrem ereignisreichen Leben nicht gemacht, wohl aus der Überzeugung heraus, das es schon ein besonderer Film sein müsse und nicht irgendeiner. Zu ihren besten Darstellungen gehört wohl die der Besitzerin eines Frisiersalons in dem bewegenden Frauenfilm „Magnolien aus Stahl“. In diesem Streifen überzeugt sie an der Seite der großen Darstellerinnen Sally Field, Shirley MacLaine, Daryl Hannah, Julia Roberts und Olympia Dukakis.
Das Multitalent Dolly Parton ist jedoch weit mehr als nur Schauspielerin, erfolgreiche Sängerin und Songschreiberin. Ihr gehört ein Vergnügungspark, „Dollywood“, fünf Meilen von ihrem Geburtsort entfernt. Hier erschuf sie ein mehr als 400 Quadratkilometer großes boomendes Touristenzentrum mit Themenpark, Musik und Museum. Außerdem betrieb sie lange Jahre gemeinsam mit ihrer Managerin Sandy Gallin die Produktionsfirma Sandollar Productions, die unter anderem die „Vater der Braut“ Reihe herausbrachte.
2006 wurde Dolly Parton 60. Ihr Motto: "Ich beginne gerade die zweite Hälfte meines Lebens, und die wird noch besser werden als die erste!" Das glauben wir blind! Wir gratulieren herzlich.


Filmographie Dolly Parton

  • 1978: Butterflies (TV-Serie) (nur Musik)
  • 1979: Norma Rae (nur Musik)
  • 1980: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? (auch Musik)
  • 1982: 9 to 5 (TV-Serie) (nur Musik)
  • 1982: The Best Little Whorehouse in Texas (auch Musik)
  • 1983: Der Senkrechtstarter (auch Musik)
  • 1983: Ladies on the Rocks (nur Musik)
  • 1986: A Smoky Mountain Christmas (TV)
  • 1989: Magnolien aus Stahl
  • 1989: Pink Cadillac (nur Musik)
  • 1991: Wild Texas Wind (TV) (auch Produzentin, Drehbuch, Musik)
  • 1992: Sag's offen, Shirlee (auch Musik)
  • 1994: Heavens to Betsy (TV-Serie)
  • 1996: Mindin' My Own Business (TV-Serie)
  • 1996: Ein Engel auf Probe (TV) (auch Produzentin, Musik)
  • 1999: Alles Routine (nur Musik)
  • 1999: Women Talking Dirty (nur Musik)
  • 1999: Blue Valley Songbird (auch Drehbuch, Musik)
  • 2002: Frank McKlusky, C.I. (TV)
  • 2002: Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen
  • (nur Musik)
  • 2004: Garfield
  • (nur Musik)
  • 2004: White Stripes: Under Blackpool Lights (nur Musik)
  • 2005: Reba (TV-Serie)
  • 2006: Transamerica
  • (nur Musik)
  • 2006: Hannah Montana (TV-Serie)

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1980: Bester Newcomer: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um?
1980: Bester Song: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? ("Nine to Five")
1980: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um?
1982: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: The Best Little Whorehouse in Texas
2005: Bester Song: Transamerica ("Travelin' Thru")

OSCAR Nominierungen:
1980: Bester Song: Warum eigentlich... bringen wir den Chef nicht um? ("Nine to Five")
2005: Bester Song: Transamerica ("Travelin' Thru")