Charlie Sheen

Carlos Irwin Estevez

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Biographie

Charlie Sheen © Buena Vista International

Geboren am 3.9.1965 in New York City, New York, USA Autor Thomas Ays

Für die einen ist Charlie Sheen ein Garant für wirklich witzige und unterhaltende Spielfilme. Für die anderen ist er ein gescheiterter Darsteller, der aus einer angesehenen Schauspieler-Familie stammt und es nie wirklich geschafft hat. Fest steht: Anspruchsvolle Kinorollen gehörten nie zu denen des Charlie Sheen – er ist und bleibt ein Spaßvogel.

Geboren wurde Carlos Irwin Estevez, so sein richtiger Name, 1965 in New York City als Sohn des großen Martin Sheen („Apocalypse Now“). Auch sein Bruder, Emilio Estevez, wurde Schauspieler. Charlie kam früh mit Hollywood in Berührung. Bereits im Alter von neun Jahren war er in einem Film zu sehen: An der Seite seines Vater in „Die Hinrichtung des Soldaten Slovik“. Mit dreizehn war er am Set zu „Apocalypse Now“ dabei und beschreibt das heute als größte Erfahrung. "Diese Zeit beeinflusste mich wohl am meisten, Schauspieler zu werden", so Sheen.
Im Gegensatz zu vielen seiner gleichaltrigen Kollegen, besuchte Charlie nie eine Schauspielschule. Genau wie sein Bruder Emilio lernte auch Charlie alles von seinem Vater Martin Sheen. 1984 war er dann in „Die rote Flut“, seinem ersten Kinofilm, zu sehen. Seinen Durchbruch schaffte der damals 21jährige Schauspieler mit Oliver Stones „Platoon“. Hier konnte er Kritiker und Zuschauer gleichermaßen für sich gewinnen.
1987 war er an der Seite von Michael Douglas in „Wall Street“ mit von der Partie und ein Jahr später glänzte er in „Die Indianer von Cleveland“. 1991 durften einige von uns dann kräftig lachen, als er mit dem anspruchslosen „Hot Shots! - Die Mutter aller Filme“ in unsere Kinos kam. Veräppelungen standen an der Tagesordnung: „Loaded Weapon 1“ und „Hot Shots! Der zweite Versuch“ folgten mehr oder weniger erfolgreich. Nach „Die drei Musketiere“ war er 1996 in „The Arrival - Die Ankunft“ und ein Jahr später in „Mission to Mars“ zu sehen. Für letzteren schrieb er auch das Drehbuch.

Das Ende der 90er Jahre war nicht gut bestellt, wenn es um gute Rollen für Charlie Sheen ging. Erst 2000, als er für den erkrankten Michael J. Fox in der TV-Serie „Chaos City“ einstieg, ging die Karriere wieder bergauf. 2002 wurde die Serie dann beendet. Ein Jahr später stieg Charlie dann bei „Two and a Half Men“ ein. Auch hier spielt er eine tragende Rolle. 2011 war dann mit der Sitcom Schluss, nachdem sich der Schauspieler deftig daneben benommen hat. In Sachen Kinofilme standen solch bekannte und beliebte Streifen wie beispielsweise „Scary Movie 3 und 4“ und „Hawaii Crime Story“ auf dem Programm. 2010 war dann immerhin eine kleine Rolle in "Wall Street: Geld schläft nicht" drin.

Charlie Sheen war von 1995 bis 96 mit Donna Peele verheiratet. 2002 heiratete er Schauspielkollegin Denise Richards. Mit ihr bekam er zwei Kinder. Mittlerweile ist auch hier die Scheidung durch. 2008 ehelichte er Brooke Mueller, mit der er zwei weitere Kinder bekam.


Filmographie Charlie Sheen