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Michael Jeter †
Mike Jeter
Biographie
© Kinowelt
|
Geboren am Gestorben am: |
26.8.1952 30.03.2003 |
in |
Lawrenceburg, Tennessee, USA Los Angeles, Kalifornien, USA |
Autor | Stefanie Rufle |
|---|
Der am 26. August 1952 in Lawrenceburg geborene Michael Jeter studierte zunächst einmal Medizin an der Memphis State University. Doch schon bald packte ihn die Leidenschaft zur Schauspielerei und er entschied sich um. Nach seiner Ausbildung ging der junge Mime nach New York, wo er nach verschiedenen Bühnenauftritten 1978 am Broadway mit dem Stück „Once in A Lifetime“ debütierte. Seine erste Kinorolle bekam Jeter in der Musicalverfilmung „Hair“ (1979), was ihn aber nicht daran hinderte, auch weiterhin Theater zu spielen. Er heimste einige wichtige Bühnenpreise ein und bekam aufgrund dieser Erfolge immer öfter Fernsehrollen angeboten. Diese brachten ihm mehrfach Emmy Nominierungen ein – für seine Darstellung des fragilen Mathe-Lehrers Herman Styles in der TV-Serie „Evening Shade“ durfte er die Trophäe sogar mit nach Hause nehmen.
Im Kino brachte es der spindeldürre und hagere Schauspieler, der mit nur wenig Haaren gesegnet war, zunächst zu verschwindend kleinen Rollen. Doch ab 1991 wurden seine Kinoauftritte gewichtiger. Wenn er auch weiterhin für Nebenrollen abonniert war, verblasste er doch nicht mehr neben den großen Stars. In „König der Fischer“ (1991) gab er das Singende Telegramm für Amanda Plummer – hier stand er neben Robin Williams vor der Kamera. In „Sister Act 2 – In göttlicher Mission“ (1993) war Jeter neben Whoopie Goldberg zu sehen und in „Waterworld“ (1995) glänzte er neben Kevin Costner. Michael gab sich in exzentrischen Rollen gerne schräg und schrill, er war ein virtuoser Nebendarsteller. In „Miller´s Crossing“ (1990) spielte er den Gangster, er war in „Patch Adams“ (1998), dem amerikanischen Remake von „Jakob der Lügner“ (1999), „Mäusejagd“ (1997) oder neben Tom Hanks in „The Green Mile“ (1999) zu sehen. Für seine Auftritte in TV-Serien wie „Chicago Hope – Endstation Sehnsucht“ oder „Picket Fences – Tatort Gartenzaun“ wurde der Mime mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. 1990 gewann Michael den Broadway Tony Award für „Grand Hotel“.
Aus seiner HIV-Infektion machte Michael Jeter von Anfang an kein Geheimnis. Er versuchte einfach, sein Leben so gut es ging weiter zu leben. Seine letzten Kinoprojekte waren die Filme „Open Range – Weites Land“ (2003) und „Der Polarexpress“ (2004). Am 30. März 2003 starb Michael in Los Angeles aufgrund von Komplikationen während einer Infektion. Er hinterließ seinen Lebenspartner Sean Blue, seine Eltern, einen Bruder und vier Schwestern.
Filmographie Michael Jeter
- 1979: Hair
- 1979: My Old Man (TV)
- 1980: Lou Grant (TV-Serie)
- 1980: From Here to Eternity (TV-Serie)
- 1980: The Mating Season (TV)
- 1981: Ragtime
- 1982: Alice at the Palace (TV)
- 1982: Soup for One
- 1983: Zelig
- 1984: Sentimental Journey (TV)
- 1986: Geschenkt ist noch zu teuer
- 1986: Harrys wundersames Strafgericht (TV-Serie)
- 1987: Sugarbakers (TV-Serie)
- 1988: Crime Story (TV-Serie)
- 1988: Hothouse (TV)
- 1988: Another World (TV-Serie)
- 1989: Dead Bang - Kurzer Prozess
- 1989: Tango & Cash
- 1990: Miller's Crossing
- 1990: Evening Shade (TV-Serie) (auch Regie)
- 1991: König der Fischer
- 1992: Just Like in the Movies
- 1993: Picket Fences – Tatort Gartenzaun (TV-Serie)
- 1993: Geschichten aus San Francisco (TV-Serie)
- 1993: When Love Kills: The Seduction of John Hearn (TV)
- 1993: Bank Robber
- 1993: Sister Act 2 - In göttlicher Mission
- 1993: Gypsy (TV)
- 1994: Drop Zone
- 1995: Waterworld
- 1995: Chicago Hope – Endstation Sehnsucht (TV-Serie)
- 1996: Susan (TV-Serie)
- 1996: The Boys Next Door (TV)
- 1996: Mrs. Santa Claus (TV)
- 1997: Air Bud - Champion auf 4 Pfoten
- 1997: Mäusejagd
- 1997: Murphy Brown (TV-Serie)
- 1997: Duckman: Private Dick/Family Man (TV-Serie)
- 1997: Second Noah (TV-Serie)
- 1998: Veronica (TV-Serie)
- 1998: Expedition der Stachelbeeren (TV-Serie)
- 1998: Race for Atlantis
- 1998: Fear and Loathing in Las Vegas
- 1998: Die Entführung von Häuptling Rothaut (TV)
- 1998: Der Organmann
- 1998: Thursday - Ein mörderischer Tag
- 1998: Zack and Reba
- 1998: Patch Adams
- 1999: Ein Hauch von Himmel (TV-Serie)
- 1999: Ein wahres Verbrechen
- 1999: Jakob der Lügner
- 1999: The Green Mile
- 2000: Kid Quick
- 2000: South of Heaven, West of Hell
- 2000: The Gift - Die dunkle Gabe
- 2000: Sesamstraße (TV-Serie)
- 2000: Chicken Soup for the Soul (TV-Serie)
- 2001: Elmo´s World: The Wild Wild West
- 2001: Jurassic Park III
- 2002: Safecrackers oder Diebe haben´s schwer
- 2002: Taken (TV-Serie)
- 2002: Hey Arnold! (TV-Serie) (nur Stimme)
- 2003: Open Range - Weites Land
- 2004: Der Polarexpress
- 2004: Great Performances (TV-Serie) (nur Sänger)
- 2006: Elmo's World: Pets!
- 2007: Elmo´s World: What Makes You Happy?



