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Justin Timberlake
Justin Randall Timberlake
Biographie
© Sony Pictures
| Geboren am | 31.1.1981 | in | Memphis, Tennessee, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
Was haben folgende Aussagen gemeinsam? „Nippelgate“, „Der Freund von Britney Spears“, „Der Kleine von N’Sync“ - Richtig. Der gesittete Erwachsene antwortet mit einem Vor– und Nachnamen zielstrebig und treffsicher. Fragt man Mädchen im Teenageralter sieht die Antwort allerdings schon ganz anders aus. Gekreische, Tränen, Heiratsanträge. Justin Timberlake. Dieser Name steht für eine große Hoffnung für die Plattenfirmen dieser Welt. Jetzt erobert der smarte Ex-Boygroupler endlich auch die große Leinwand.
Justin wurde 1981 in Memphis geboren. Schon früh sang und performte der kleine Blondschopf mit den Löckchen oft und gerne. Seinen ersten großen Auftritt hatte Justin in „Star Search“. Seinen Durchbruch hatte er, als er zwei Jahre lang den Mickey Mouse Club in Orlando moderierte. Hier lernte er auch Britney Spears kennen, die ebenfalls durch die Sendung führte. (Wichtig: Wir reden hier immer noch über Teenager. Justin war 8 als er in Orlando anfing. Die Staffeln 6 und 7 katapultierten ihn schon damals in ungeahnte Sphären unter den Teenies der USA.)
Mit 16 Jahren gründete er gemeinsam mit Chris Kirkpatrick, Joe Fatone, Joshua Scott und James Lance die Popgruppe „N’Sync“. Diese Boygroup sollte erfolgreicher als alle anderen werden, was ihr auch gelang. Allein das Album „No Strings Attached“ verkaufte in der ersten Woche nach Veröffentlichung allein in den USA über zwei Millionen Kopien (in USA insgesamt 11x Platin), was „N’Sync“ einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde einbrachte. Auch die darauf folgenden Alben wurden nicht minder erfolgreich.
Schnell stellte sich heraus, wer von den 5 Jungs am begehrtesten war. Justin natürlich. Die Mädels waren verrückt nach ihm. Der Junge aus Memphis wurde ein Star – mit 16 Jahren. Mittlerweile hat sich Justin von N’Sync gelöst und wandert sehr erfolgreich auf Solopfaden. Erst als er sein erstes eigenes Album „Justified“ veröffentlichte, bemerkten viele, wie talentiert er wirklich ist. Kein schnöder Pop. Besonders. Anders. Justin Timberlake verspricht ein außergewöhnlicher Musiker zu werden, den das Musik-Business nur zu dringend brauchen kann.
Doch auch fernab der Plattenteller macht Justin auf sich aufmerksam. Die Affäre „Nippelgate“ führte dazu, das Timberlake noch bekannter wurde – allerdings nicht immer ganz positiv. Wir erinnern uns: Während des Superbowls traten Justin und Janet Jackson als Showact auf. Während einer Tanzeinlage riss Justin scheinbar versehentlich das Kostüm seiner Kollegin auf: In den USA ein ganz klarer Skandal, war doch tatsächlich einige Sekunden das Brustpiercing von Janet Jackson zu sehen. Unfassbar – jedenfalls für die Amis. Der Fall „Nippelgate“. Ein PR Gag? Man weiß es nicht. Sicher ist: Die beiden Alben von Justin und von Janet sollten sich danach noch besser verkaufen.
Seine Filmkarriere begann bereits im Jahr 2000. Doch erst 2005 spielte er eine Hauptrolle. Neben Morgan Freeman, LL Cool J und Kevin Spacey war er in dem Thriller „Edison“ zu sehen und zu bewundern. 2007 startete „Alpha Dog“, außerdem sprach er in „Shrek 3“ den Neffen von König Arthur. 2008 war er neben Mike Myers in dessen Komödie „Der Love Guru“ zu sehen. 2010 gab es ein Wiedersehen auf der große Leinwand. In "The Social Network" durfte Timberlake wieder eine aussagekräftige Rolle spielen. Mitte 2011 kam er neben Cameron Diaz in "Bad Teacher" und neben Mila Kunis in "Freunde mit gewissen Vorzügen" in die Kinos. Ende des Jahres folgte zudem der Sci-Fi-Thriller "In Time - Deine Zeit läuft ab".
Privat war es auch immer interessant: Nachdem sich die Konstellation Spears/Timberlake aufgelöst hatte, zog er mit Schauspielerin Cameron Diaz um die Häuser. Mittlerweile haben sie sich ebenfalls getrennt.
Filmographie Justin Timberlake
- 1998: Eine wüste Bescherung (nur Musik)
- 1999: Ein Hauch von Himmel (TV-Serie)
- 2000: Longshot
- 2000: Hilfe, ich bin ein Supermodel! (TV)
- 2001: On the Line (ungenannt)
- 2003: Bad Boys 2
- (nur Musik)
- 2004: Grosse Haie, kleine Fische
- (nur Musik)
- 2005: Saturday Night Live (TV-Serie) (auch Musik)
- 2005: Edison
- 2006: Southland Tales
- 2006: CSI: NY (TV-Serie) (nur Musik)
- 2006: Black Snake Moan
- 2007: Alpha Dog
- 2007: Shrek der Dritte
- (nur Stimme)
- 2008: Der Love Guru
- 2008: The Open Road
- 2010: The Social Network
- 2010: Yogi Bär
- (nur Stimme)
- 2011: The Cleveland Show (TV-Serie)
- 2011: Bad Teacher
- 2011: Freunde mit gewissen Vorzügen
- 2011: In Time - Deine Zeit läuft ab
- 2013: Inside Llewyn Davis



