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James Spader

James Todd Spader

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Biographie

James Spader © Scotia

Geboren am 7.2.1960 in Boston, Massachusetts, USA Autor Melanie Frommholz

„Als Kind spielte ich Polizist, Räuber und Pirat und all solche Sachen. Aber ich wollte nicht erwachsen werden und ein Schauspieler sein, der Polizisten, Räuber und Piraten spielt. Ich wollte erwachsen werden und tatsächlich Polizist, Räuber und Pirat sein.“
James Spader - Der brave Biedermann mit dem Küchenmesser in der Tasche. Zugegeben, dass mag etwas überzogen formuliert sein, doch keiner gibt den Killer im Schafspelz besser als der Amerikaner. Nicht verwunderlich also, dass sich neben zahlreichen „Yuppierollen“ besonders die fiesen Typen in seiner Filmographie finden lassen.

Der Sohn zweier Lehrer aus Boston, Massachusetts, USA brach bereits mit 17 Jahren die Schule ab, um sich ganz seiner Schauspielausbildung zu widmen. Er besuchte die Michael Chekov-Schule in New York und war neben dem Unterricht schon in einigen Filmen zu sehen. „Endlose Liebe“ mit Brooke Shields war zum Beispiel eines der Projekte dieser Zeit. Auch im Fernsehen war James Spader bis Mitte der 80er Jahre häufiger vertreten. Einem größeren Publikum wurde der Schauspieler 1986 mit dem Teenie - Film „Pretty in Pink“ bekannt. Mit Oliver Stones „Wall Street“ ging es für den Schauspieler dann in die ernstere Richtung und 1989 konnte James Spader mit „Sex, Lügen und Video“ seinen internationalen Durchbruch feiern. Sahnehäubchen hierbei sicherlich die Goldene Palme als bester Schauspieler bei den Filmfestspielen in Cannes.

In den 90ern verlief die Karriere des Amerikaners wie eine Achterbahn. Größere Projekte wechselten sich mit eher unbekannten Filmen ab. So war er unter anderem in „Frühstück bei ihr“ neben Susan Sarandon zu sehen oder spielte 1994 in dem Si-Fi-Spektakel „Stargate“ von Roland Emmerich. Danach wurde es jedoch besonders hierzulande etwas ruhiger um den Amerikaner. Erst ab dem Jahr 2000 war in Sachen Kino wieder mehr von James Spader zu sehen. So spielte er in „The Watcher“ an der Seite von Keanu Reeves und gab mit den Independent-Film „Secretary“ 2002 seiner Karriere neue Impulse. 2003 kehrte er erfolgreich mit der TV-Serie „Practice – Die Anwälte“ auf die Mattscheibe zurück. Die Rolle des Alan Shore bescherte ihm 2004 einen Emmy und die Spin-Off-Serie „Boston Legal“. Auch hier konnte er 2005 für die Darstellung des Alan Shore den Emmy mit nach Hause nehmen. Die Serie lief von 2004 bis 2008 mit gutem Erfolg und brachte James Spader 2005 und 2007 einen Emmy als bester Schauspieler. 2008 gab es noch einmal eine Nominierung in dieser Kategorie. 2005 war der Schauspieler für seine Leistung in der Serie für einen Golden Globe nominiert. 2009 kehrte James Spader mit dem Kinderfilm „Das Geheimnis des Regenbogensteins“ auf die Kinoleinwand zurück. Danach wurde es ruhiger um den Amerikaner. Erst 2013 macht er mit einer größeren Rolle in dem historischen Drama „Lincoln“ wieder von sich reden.

James Spader war von 1987 bis 2004 mit seiner Frau Victoria verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne.


Filmographie James Spader