Meret Becker

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Biographie

Meret Becker © NFP/Central

Geboren am 15.1.1969 in Bremen, Deutschland Autor Kathrin Lang

"Die wirklich interessanten Arbeiten sind doch die Filme, die gerade nicht aus Hollywood kommen. Wir hatten doch auch mal einen guten Film hier, darauf sollte man sich eher besinnen, als immer über den großen Teich zu schielen. Ein bisschen geradestehen für seine Kultur, sonst geht man immer so gebückt." (Meret Becker über den Deutschen Film)

Meret Becker – Eine begnadete Sängerin und eine national bekannte Schauspielerin.

Meret wurde 1969 in Bremen geboren, wuchs aber in Berlin auf, wo sie eine nicht ganz einfache Kindheit hinter sich brachte. Ihre Eltern ließen sich schon früh scheiden. Mutter Monika heiratete später neu und so galt es für Meret und ihren Bruder Ben sich an einen neuen Mann zu gewöhnen. Was anfangs für die beiden Kinder kaum vorstellbar war, zeigte sich im Laufe der Zeit immer mehr: Stiefvater Otto Sander wurde zu einem liebe – und verständnisvollem „Ersatzvater“ für die Schauspielgeschwister.

Für Meret Becker war schon früh klar, dass sie später einmal Künstlerin werden will. Ihre halbe Familie war im Showgeschäft tätig und Meret wollte es ihnen gleich tun. Mit gerade Mal 17 Jahren schmiss sie die Schule und versuchte sich auf einigen Bühnen. Ihre Leidenschaft gehörte jedoch nicht nur der Schauspielerei sondern auch der Musik. Sie ist eine begnadete Sängerin und beherrscht etliche Instrumente. Im Laufe ihrer Karriere erschienen einige Alben. 2004 war Meret Becker für den Streifen „PiperMint... das Leben möglicherweise“ als Komponistin tätig und gewann dafür sogar den „Max Ophuels Filmmusikpreis“.

Was die Schauspielerei angeht, so ist Meret Becker meist in sehr extremen Rollen zu bewundern - Mal als heiße Lolita, mal als total durchgeknallte und verantwortungslose Mutter, aber meistens sind es Menschen, die am Rande des Abgrunds stehen. Dies zeigte sich erneut 2005, als Meret in „Polly Blue Eyes“ als Maria auf unseren Leinwänden zu bewundern war. 2007 übernahm sie eine kleine Rolle in der Satire "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler". 2008 war sie in der Tragik-Komödie "Friedliche Zeiten" in einer Nebenrolle in den Kinos zu sehen. Nach "Record 12", der 2009 anlief, durften wir uns 2010 neben "Boxhagner Platz" auf die Komödie "Das Leben ist zu lang" von Dani Levy freuen. 2011 übernahm sie schließlich eine Nebenrolle in Til Schweigers "Kokowääh" und war in der Komödie "Fliegende Fische müssen ins Meer" zu sehen.

Zu Merets Karriere Highlights zählen unter anderem Filme wie „Kleine Haie“, „Rossini“ und „Comedian Harmonists“. Für letzteren gewann sie sogar die Goldene Kamera. Damals war Meret auch erstmals neben ihrem ebenfalls sehr bekannten Bruder Ben Becker auf den Leinwänden zu bewundern.

Privat ist bei der deutschen Schauspielerin auch immer etwas "gebacken". So war zum Beispiel niemand eingeweiht, als sich Frau Becker dazu entschloss, Alexander Hacke zu heiraten. Damals nahm sie einfach „Reißaus“ und ließ sich still und heimlich in der – ihrer Meinung nach – hässlichsten Kapelle von Las Vegas trauen. Mittlerweile sind die beiden wieder getrennt.


Filmographie Meret Becker

  • 1978: Auf Achse (TV-Serie) - Staffel 1
  • 1980: Kaltgestellt
  • 1981: Der Mond scheint auf Kylenamoe (TV)
  • 1990: Werner - Beinhart!
  • 1990: Auf Achse (TV-Serie) - Staffel 4
  • 1991: Allein unter Frauen
  • 1991: Fremde, liebe Fremde (TV)
  • 1992: Geteilte Nacht
  • 1992: Happy Birthday, Türke!
  • 1992: Kleine Haie
  • (auch Sängerin)
  • 1992: Der Fahnder (TV-Serie)
  • 1993: ...und der Himmel steht still
  • 1993: Ebbies Bluff
  • 1994: Apokalypse Pink
  • 1994: Der Blaue
  • 1994: Die Schamlosen (TV)
  • 1994: Die Sieger
  • 1994: Eurocops - Drei Mädchen (TV)
  • 1994: Freundinnen (TV)
  • 1994: Im weißen Rößl am Wolfgangssee (TV)
  • 1994: Nicht nur der Liebe wegen (TV)
  • 1994: Polizeiruf 110 - Totes Gleis (TV-Serie)
  • 1995: Das Versprechen (1995)
  • 1996: Kondom des Grauens
  • 1996: Die Drei (TV-Serie)
  • 1996: Faust (TV-Serie)
  • 1997: Comedian Harmonists
  • 1997: Das Leben ist eine Baustelle
  • 1997: Diamanten küßt man nicht (TV)
  • 1997: Liebe Lügen (TV)
  • 1997: Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
  • 1997: Sperling und der gefallene Engel (TV-Serie)
  • 1998: Hundert Jahre Brecht
  • 1998: Painted Angels
  • 1999: Das Geheimnis
  • 1999: Das Gelbe vom Ei (TV)
  • 1999: Der Einstein des Sex
  • 1999: Der Vulkan
  • 1999: Pünktchen und Anton
  • 2000: Fernes Land Pa-Isch
  • 2000: Il Furto del tesoro
  • 2000: Rote Glut (TV)
  • 2001: Heinrich der Säger
  • 2001: Null Uhr 12
  • 2001: Planet Alex
  • 2002: Nogo
  • 2003: Hamlet_X
  • 2003: Katzenzungen (TV)
  • 2003: Kommissarin Lucas - Die blaue Blume (TV-Serie)
  • 2003: Mutti - Der Film
  • 2003: Poem - Ich setzte den Fuss in die Luft, und sie trug
  • 2003: Dusty, die Hausstaubmilbe - Das Staubfest (nur Stimme)
  • 2004: Blond: Eva Blond! - Wie das Leben so spielt (TV)
  • 2004: Der Wunschbaum (TV-Serie)
  • 2004: PiperMint... das Leben möglicherweise (auch Musik)
  • 2005: 3° kälter
  • 2005: Polly Blue Eyes
  • 2005: Unkenrufe
  • 2005: München
  • 2006: Urlaub vom Leben
  • 2006: Komm näher
  • 2006: Beutolomäus und der geheime Weihnachtswunsch (TV)
  • 2007: Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
  • 2007: Meine schöne Bescherung
  • 2008: Friedliche Zeiten
  • 2008: Die Glückliche
  • 2009: Record 12
  • 2009: Marie Brand und die Nacht der Vergeltung (TV)
  • 2010: Boxhagener Platz
  • 2010: Aufschneider (TV-Serie)
  • 2010: Das Leben ist zu lang
  • 2010: Grubert - Fremde Heimat
  • 2011: Kokowääh
  • 2011: Die Akte Kleist (TV)
  • 2011: Die Lehrerin (TV)
  • 2011: Rottmann schlägt zurück (TV)
  • 2011: Fliegende Fische müssen ins Meer
  • 2012: Die Quellen des Lebens
  • 2012: Der Geschmack von Apfelkernen