Gene Hackman

Eugene Allen Hackman

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Biographie

Gene Hackman © Warner Bros. Pictures

Geboren am 30.1.1930 in San Bernardino, Kalifornien, USA Autor Thomas Ays

„Ich wurde zum Schauspieler ausgebildet, nicht zum Star. Ich wurde für Rollen trainiert, nicht dafür, um Berühmtheit, Agenten und Presse zu feilschen.“
Zweifellos gehört sein Name in die Liste der größten Hollywoodstars aller Zeiten: Gene Hackman ist ein wahrer Schauspieler und ein echtes Traumfabrik-Schwergewicht.

Angefangen hatte für Gene Hackman alles, als er bei den Marines landete und dort als Radiomoderator fungierte. Nach der Dienstzeit absolvierte er ein Kunststudium, reiste viel und schlug sich wieder mit Jobs beim Radio durch. Dann verschlug es ihn ans Theater, wo er gemeinsam mit Zasu Pitts in "The Curious Miss Caraway" sein Bühnendebüt gab. Später ging er nach New York, wo er die Chance bekam bei George Morrison zu lernen.

Seine erste Kinorolle spielte er 1961 in "Der Tollwütige". Zuvor war er bereits in einigen TV-Serien untergebracht worden. 1967 ergatterte er eine dankbare Nebenrolle in „Bonnie & Clyde“ neben Warren Beatty und Faye Dunaway und konnte so endlich auf sich aufmerksam machen. Hierfür erhielt er auch seine erste OSCAR-Nominierung als bester Nebendarsteller. Drei Jahre später prangte der Name Gene Hackman erneut auf der Liste der Nominierten. Für „Kein Lied für meinen Vater“ erhielt er erneut eine Nominierung im Fach „Bester Nebendarsteller".
1971 durfte er den Goldjungen dann endlich in Händen halten. Für seine außergewöhnlichen Leistungen in dem Kultfilm „French Connection - Brennpunkt Brooklyn“ erhielt er den OSCAR als bester Schauspieler und dankte vor allem seinen Mitstreitern mit den Worten: „Ich wünschte, alle fünf von uns könnten jetzt hier oben stehen, ehrlich wahr!“
Nach „Die Höllenfahrt der Poseidon“ und „Der Dialog“ spielte er auch in „French Connection 2“ erneut die Hauptrolle. 1977 kam er mit „Die Brücke von Arnheim“ in die internationalen Kinos. Im Anschluss spielte er in „Superman“ den Schurken Lex Luthor und heizte Christopher Reeve mächtig ein – auch in den Folgeteilen war Hackman als Fiesling dabei. In „Reds“ war erneut Warren Beatty der Partner von Gene Hackman, bevor weitere schwere Action- und Thrillerrollen auf dem Plan standen. „Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses“, für den er erneut eine OSCAR-Nominierung einheimste, wurde genauso erfolgreich, wie „Der Harte und der Zarte“.

1990 kam er neben Meryl Streep und Shirley MacLaine in „Grüße aus Hollywood“ in die Kinos. Zwei Jahre später begeisterte er die Jury der OSCARs erneut und entlockte ihr seinen zweiten Goldjungen als bester Nebendarsteller in Clint Eastwoods „Erbarmungslos“. Es ging hektisch weiter: Ob neben Tom Cruise in der John Grisham Verfilmung "Die Firma", neben Kevin Costner in „Wyatt Earp“, oder neben Sharon Stone in „Schneller als der Tod“. Gene Hackman lieferte stets glaubwürdige Leistungen ab. 1998 sah man ihn neben Will Smith in dem Action-Film "Der Staatsfeind Nr. 1", danach folgte "Helden aus der zweiten Reihe", und seine göttliche Darstellung als reicher Alkoholiker neben Sigourney Weaver in "Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven".

2001 drehte er auch "Heist - Der letzte Coup" neben Danny DeVito und "Im Fadenkreuz - Allein gegen alle". Mit "The Royal Tenenbaums", einem der sinnlosesten Filme dieses Jahrzehnts, reichte seine Darstellung leider nur in den Verkauf, erst 2004 konnten wir wieder seine herrliche Vorstellung in der John Grisham Verfilmung "Das Urteil - Jeder ist käuflich" bewundern. Im April 2008 gab der große Mime offiziell seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft bekannt.

Gene Hackman ist zum zweiten Mal verheiratet. Mit seiner ersten Frau, Fay Maltese, hat er drei Kinder. Seit Dezember 1991 ist er mit Betsy Arakawa verheiratet.


Filmographie Gene Hackman

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1974: Bester Schauspieler - Drama: Der Dialog
1975: Bester Schauspieler - Drama: French Connection II
1983: Bester Nebendarsteller: Unter Feuer
1983: Bester Schauspieler - Drama: Zweimal im Leben
1989: Bester Schauspieler - Drama: Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses

Gewonnene Golden Globes:
1971: Bester Schauspieler - Drama: Brennpunkt Brooklyn
1993: Bester Nebendarsteller: Erbarmungslos
2001: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Die Royal Tenenbaums

OSCAR Nominierungen:
1967: Bester Nebendarsteller: Bonnie und Clyde
1970: Bester Nebendarsteller: Kein Lied für meinen Vater
1988: Bester Hauptdarsteller: Mississippi Burning

Gewonnene OSCARs
1971: Bester Schauspieler: Brennpunkt Brooklyn
1992: Bester Nebendarsteller: Erbarmungslos