Karoline Herfurth

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Biographie

Karoline Herfurth © Constantin Film

Geboren am 22.5.1984 in Berlin, Deutschland Autor Kathrin Lang

Der gebürtigen Berlinerin Karoline Herfurth ist das passiert, wovon viele junge Mädchen träumen. An einem Schultag, der versprach wie jeder andere zu werden, wurde sie auf dem Pausenhof von einer Talentsucherin angesprochen. Dabei sprang eine Nebenrolle in der erfolgreichen Literaturverfilmung „Crazy“ heraus. Fragt man die junge Berlinerin heute, ob es ihr innigster Traum war einmal eine bekannte deutsche Kinodarstellerin zu werden, antwortet sie bescheiden: “Entdeckt zu werden, war nicht mein Traum. Ich wollte erst dadurch Schauspielerin werden.“

Nach diesem guten Start mit „Crazy“ hätte es Karoline Herfurth einfach haben können. Sie hätte schlicht alle kommenden Rollenangebote annehmen und gleich ins Filmgeschäft einsteigen können. Doch in solch unsicheren Gefilden wollte sie sich doch nicht bewegen, weshalb sie beschloss zunächst eine Ausbildung zu machen: “Ich hatte einfach Angst, dass es irgendwann nicht mehr so gut laufen könnte.“ , sagt die Mimin heute zu dem Thema. Also besuchte sie zunächst die renommierte Ernst Busch Schauspielschule in Berlin und genoss dort eine der besten Schauspielausbildungen des Landes. Diese Entscheidung traf Herfurth allerdings nicht nur, weil sie sich in mehr Sicherheit wägen wollte, sondern auch weil sie schon bald den Wunsch entwickelte, auch einmal auf der Bühne zu stehen: “Ich glaube, ohne Ausbildung hätte ich mich gar nicht auf die Bühne getraut.“

Den großen Durchbruch auf der Leinwand feierte Karoline Herfurth 2001, als sie in der gelungenen Komödie „Mädchen, Mädchen“ eine der Hauptrollen ergattern konnte. Von da an war die Berlinerin ein gerngesehenes Gesicht auf den deutschen Leinwänden und war fortan regelmäßig in den Kinos und auf dem Bildschirm zu bewundern. Einen weiteren Karrierehöhepunkt konnte Karoline Herfurth 2006 verzeichnen, als sie in der Bestsellerverfilmung „Das Parfum“ mit von der Partie war. Herfurth übernahm mit der Rolle der Mirabellenverkäuferin zwar nur einen kleine Rolle, aber wie sagt man doch so schön: „Dabei sein ist alles!“ 2007 sahen wir die Mimin in einer der Hauptrollen in der Komödie "Panorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts" von Marc Rothemund. Und auch 2008 sollte kein Herfurth-freies Jahr werden. Mit ihrer Rolle in „Im Winter ein Jahr“ von Caroline Link konnte sie erneut überzeugen und begeisterte damit ihr Publikum.

Für 2009 stand bereits der nächste große Film mit der Deutschen auf dem Programm. Mit der Romanverfilmung „Der Vorleser“ bekam erneut ein großes literarisches Werk ein echtes Gesicht auf der Leinwand und wieder durfte Karoline Herfurth dabei nicht fehlen. Zudem übernahm sie 2009 die Hauptrolle in "Berlin 36". Nach dem großen Erfolg von "vincent will meer" in 2010, kehrte die deutsche Mimin 2011 eindrucksvoll in Hans Steinbichlers neuem Drama "Das Blaue vom Himmel" in die Kinos zurück. 2012 begann für die Mimin mit einer Rolle in der Komödie "Zettl".

Privat ist Karoline Herfurth von sehr sportlicher Natur. Ihre größte Leidenschaft, neben der Schauspielerei, ist die Akrobatik - Seit einigen Jahren ist sie sogar Mitglied eines Kinderzirkus. Ebenso gerne vertreibt sich Herfurth ihre freie Zeit mit Ballett und Tanz. Außerdem kann sie auf eine musikalische Karriere zurückblicken. Als Kind trat sie mit ihren Eltern und den sechs Geschwistern in den Straßen von Venedig auf: „’Little Kelly Family’ nannten uns die Venezianer, und wir haben überall umsonst Eis bekommen.“


Filmographie Karoline Herfurth