Alan Tudyk

Alan Wray Tudyk

Biographie

Alan Tudyk © unbekannt (aus: Dollhouse)

Geboren am 16.3.1971 in El Paso, Texas, USA Autor Kathrin Lang

„Als Kind war ich eine richtige Rampensau. Ich habe immer darauf beharrt, mich als Cowboy verkleiden zu dürfen, wenn ich mit meiner Familie Essen gegangen bin.“ (Alan Tudyk)

Bunt gemischt ist die Filmographie von Alan Tudyk – egal ob in Komödien, Dramen, Western oder Science-Fiction-Streifen, der gebürtige Amerikaner hat schon in allen diesen Genres ein gutes Bild abgegeben. Sogar als Synchronsprecher für animierte Filme hat er sich im Laufe seiner Karriere bewährt.

Der Einstieg ins Showgeschäft gelang Alan Tudyk mit Hilfe einer soliden Ausbildung an der High School Drama am Lon Morris Jr. College, der eine weitere an der Julliard School folgte. Gleich anschließend durfte er sich auch schon auf seinen ersten Leinwandauftritt freuen. Zwar übernahm Tudyk in „35 Miles from Normal“ nur eine kleinere Rolle und der Film sorgte auch nicht für sonderlich viel Aufsehen, doch der Einstieg in die Filmbranche war damit geschafft. Ein Jahr später, 1998, sah es in Sachen Kinoauftritten auch schon um einiges besser aus: In „Patch Adams“ ergatterte der Amerikaner eine größere Rolle und war so neben Superstar Robin Williams in den Lichtspielhäusern zu sehen. Ab 2000 bekamen wir Alan Tudyk regelmäßig bei unseren Kinobesuchen zu Gesicht: Zunächst war er neben Sandra Bullock in dem Drogendrama „28 Tage“ zu sehen, anschließend in „Ritter aus Leidenschaft“ neben Heath Ledger und dann folgten unter anderem bekannte Streifen wie „Voll auf die Nüsse“ und „Serenity – Flucht in neue Welten“. Zwischenzeitlich lieh er gleich zwei Figuren der Erfolgsstreifen „Ice Age“ und „Ice Age 2 – Jetzt tauts“ seine Stimme. Zu Tudyks neueren Projekten zählt die Tragik-Komödie „Sterben für Anfänger“, die Komödie „Beim ersten Mal“ und der Western „Todeszug nach Yuma“ – alle drei Filme waren 2007 auf unseren Leinwänden zu sehen.

Nach einigen großen Kinoerfolgen, verabschiedete sich der Amerikaner vorerst von der großen Leinwand und besann sich zunehmend auf Fernsehprojekte. Ab und an übernahm er zwar auch Kinorollen – allerdings nicht mit sonderlich großem Erfolg. Dafür flimmert er seit 2008 regelmäßig in bekannten TV-Serien oder Spielfilmen über unsere Mattscheiben. Unter anderem übernahm er Rollen in den Fernsehserien „V“, „Dollhouse“ oder "Family Guy".

Der nächste große Leinwandauftritt war erst wieder für 2011 angekündigt, als „Transformers“ in die dritte Runde ging und kein geringerer als Alan Tudyk in der Rolle des Dutch mit von der Partie war.


Filmographie Alan Tudyk