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Paul Giamatti

Paul Edward Valentine Giamatti

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Biographie

Paul Giamatti © Universal Pictures

Geboren am 6.6.1967 in New Haven, Connecticut, USA Autor Kathrin Lang

„Bin ich wirklich cool? Sie glauben tatsächlich, dass ich cool bin? Wow, das ist gut zu hören…“ (Paul Giamatti)

Paul Giamatti kam hauptsächlich über das Theater zur Schauspielerei. Bereits als kleiner Junge stand er schon auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Später ließ er sich an der Yale University School of Drama ausbilden. Nach seinem Abschluss wurde man schnell am Broadway auf Giamatti aufmerksam - wo ihm auch gleich einige Rollen anboten wurden.

Sein Leinwanddebüt feierte der Amerikaner 1992 mit dem Horror-Thriller „Ohne jede Reue“. Mit seinem zweiten Kinofilm, „Singles – Gemeinsam einsam“, war Paul Giamatti erstmals neben waschechten Hollywoodstars auf der Leinwand zu bewundern. In dieser Komödie stand er unter anderem mit Bridget Fonda vor der Kamera. Es folgten eine ganze Reihe starbesetzter Streifen, in denen Paul allerdings immer nur kleinere Nebenrollen übernehmen durfte. Unter anderem war er in „Sabrina“ mit Harrison Ford und in „Davor und danach“ mit Meryl Streep zu sehen. Häufig bekam Giamatti Angebote, allerdings weiterhin nur für die kleineren Rollen. Leider sollte sich für ihn an dieser Situation auch nicht allzu schnell etwas verändern. Trotz den ewigen Nebenrollen hat es Paul Giamatti aber dennoch geschafft auf sich aufmerksam zu machen. Sein markantes Gesicht sorgt bei den meisten Zuschauer immer wieder für ein „Ah, den hab ich doch schon mal gesehen - Effekt!“.

Für Paul Giamatti dauerte es zwar einige Zeit, aber auch er bekam seine große Chance. 2005 wurde für den Amerikaner ein Traum wahr, als er endlich eine Hauptrolle in „Sideways“ angeboten bekam. Die Tragik-Komödie wurde prompt mehrfach für den OSCAR nominiert und gewann in der Kategorie Bestes Drehbuch sogar einen Goldjungen. 2006 folgte ein erneutes Karrierehighlight, als Giamatti von der Golden Globe-Jury als bester Nebendarsteller für seine Rolle in dem Boxfilm „Das Comeback“ nominiert wurde. Außerdem erhielt er eine Nominierung in derselben Kategorie für den OSCAR. 2006 besetzte der Amerikaner erneut eine Hauptrolle. Dieses Mal in dem neuen Mysterystreifen "Das Mädchen aus dem Wasser" von Starregisseur M. Night Shyamalan. 2007 war er in "Die Gebrüder Weihnachtsmann" zu sehen und 2009 kehrte er an der Seite von Julia Roberts und Clive Owen in dem überzeugenden Spionagethriller „Duplicity - Gemeinsame Geheimsache“ in einer großen Nebenrolle zurück. Anfang 2010 übernahm der amerikanische Mime eine Nebenrolle in dem Tolstois-Biopic „Ein russischer Sommer“. Ein weiteres Karrierehighlight folgte Anfang 2011, als Giamatti für seine Leistungen in dem Drama „Barney's Version“ mit einem Golden Globe als bester Schauspieler des Jahres ausgezeichnet wurde. Weiter also kaum verwunderlich, dass das Jahr weiterhin überaus rosig für den Mimen verlief: nach einer Nebenrolle in der Sommerkomödie "Hangover 2", agierte Giamatti Ende des Jahres in "The Ides of March". Weitere Filme sind bereits angekündigt. 2012 kam er in einer Rolle in der Musical-Komödie "Rock of Ages" sowie in David Cronenbergs "Cosmopolis" in Nebenrollen in die Kinos. Weitere Filme sind bereits angekündigt.


Filmographie Paul Giamatti

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2004: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Sideways
2005: Bester Nebendarsteller: Das Comeback

Gewonnene Golden Globes:
2010: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Barney´s Version

OSCAR Nominierungen:
2005: Bester Nebendarsteller: Das Comeback