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Marton Csokas
Biographie
© United International Pictures
| Geboren am | 30.6.1966 | in | Invercargill, Neuseeland | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
Der neuseeländische Schauspieler Marton Csokas gehört international zwar noch eher zur zweiten Liga, konnte mit interessanten Nebenrollen aber doch bereits das ein oder andere Mal auf sich aufmerksam machen.
Csokas absolvierte seine Schauspielausbildung nach der Schule an der renommierten New Zealand Drama School, welche er 1989 erfolgreich abschloss. Zunächst arbeite er am Theater bevor 1990 mit einer kleinen Episodenrolle in der Serie „Shark in the Park“ auch der erste Einsatz vor einer Kamera erfolgte. Zwei Jahre später stand er für den Kinofilm „Der Überflieger“ erneut vor der Linse. Drehbuchautor für das Projekt war übrigens ein gewisser Peter Jackson. Seinen nationalen Durchbruch konnte Marton Csokas mit der Seifenoper „Shortland Street“ feiern. Hier war er von 1994 bis 1996 als Dr. Leonard Rossi-Dodds zu sehen. Im Kino war er dann 1996 mit dem bei der Kritik hoch gelobten „Broken English“ wieder in einer größeren Rolle zu sehen. International tat sich der Schauspieler schwer richtig Fuß zu fassen. Der Einstieg gelang ihm zunächst mit TV-Serien wie „Xena“, Hercules“ oder „BeastMaster - Herr der Wildnis“. Hier konnte er in einzelnen Episoden auf sich aufmerksam machen. 2001 sollte ihm dann sein Landsmann Peter Jackson zu größerer internationaler Bekanntheit verhelfen. Er besetze Marton Csokas als Celeborn im zweiten und dritten Teil der „Herr der Ringe“-Saga. Als Mann von Galadriel hatte er zwar nur eine kleine Rolle, aber angesichts enormer Zuschauerzahlen dürfte der Schauspieler dennoch vielen im Gedächtnis geblieben sein. Auch die Castingleute schienen den Neuseeländer entdeckt zu haben, den mit „xXx - Triple X“, „Kangaroo Jack“ und „Die Bourne Verschwörung“ ging es mit großen Produktionen für ihn weiter. 2005 war Marton Csokas dann in „Königreich der Himmel“ mit an Bord und überzeugte als fieser Guy de Lusignan auf ganzer Linie. An der Seite von Eric Bana und Franka Potente spielte Marton Csokas 2007 in dem vom Australian Film Institute mit mehreren AFI Awards ausgezeichneten Drama „Unter der Sonne Australiens“. Einen der begehrten Preise konnte Csokas für die beste Nebenrolle persönlich mit nach Hause nehmen.
Ende 2007 verabschiedete sich Marton Csokas ans Theater und spielte unter anderem in der Off-Broadway-Produktion „Antony and Cleopatra“. 2010 meldete sich der Neuseeländer wieder mit einem vollen Filmplan zurück vor der Kamera. Den Anfang machte Tim Burtons „Alice im Wunderland“. 2011 kam Csokas mit "The Tree" in unsere Kinos. Weitere Projekte sind angekündigt.
Filmographie Marton Csokas
- 1990: Shark in the Park (TV-Serei)
- 1992: The Ray Bradbury Theater (TV-Serie)
- 1994: A Game with No Rules
- 1994: Shortland Street (TV-Serie)
- 1996: G.P (TV-Serie)
- 1996: Twilight of the Gods
- 1996: Chicken
- 1996: Broken English
- 1996: Der Überflieger
- 1996: Hercules (TV-Serie)
- 1997: Xena (TV-Serie)
- 1998: Hurrah
- 1999: Halifax f.p: Swimming with Sharks (TV)
- 1999: All Saints (TV-Serie)
- 1999: Wildside (TV-Serie)
- 1999: Water Rats - Die Hafencops (TV-Serie)
- 2000: Accidents
- 2000: Die 3 Stooges (TV)
- 2000: Die Affenmaske
- 2000: BeastMaster - Herr der Wildnis (TV-erie)
- 2000: Farscape (TV-Serie)
- 2000: Die verlorene Welt (TV-Serie)
- 2001: The Farm (TV -Serie)
- 2001: Rain – Regentage
- 2001: Cleopatra 2525 (TV-Serie)
- 2001: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
- 2002: Star Wars - Episode II - Angriff der Klonkrieger
- (ungenannt)
- 2002: Xena: Warrior Princess - A Friend in Need (The Director's Cut)
- 2002: Garage Days
- 2002: xXx - Triple X
- 2003: Kangaroo Jack
- 2003: Timeline
- 2003: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
- 2004: Evilenko
- 2004: Die Bourne Verschwörung
- 2005: Königreich der Himmel - Kingdom of Heaven
- 2005: The Great Raid - Tag der Befreiung
- 2005: Stellas Versuchung
- 2005: Aeon Flux
- 2007: Unter der Sonne Australiens
- 2010: Alice im Wunderland
- 2010: Vergissmichnicht
- 2010: South Solitary
- 2011: The Tree
- 2011: Dream House
- 2011: Eine offene Rechnung