Richard Jenkins

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Biographie

Richard Jenkins © Warner Bros. Pictures

Geboren am 4.5.1947 in DeKalb, Illinois, USA Autor Kathrin Lang

Richard Jenkins -immer die perfekte Nebenrolle. In den letzten Jahren konnten wir den Amerikaner regelmäßig auf unseren Leinwänden bewundern. Meist nur in Nebenrollen, was aber nicht weiter tragisch ist, denn bisher hat es Jenkins noch immer geschafft, in diesen zu brillieren.

Richard Jenkins studierte an der Illinois Wesleyan University Theaterwissenschaften. Bereits während dieser Zeit stand der Mime schon auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Damals war er jedoch meistens nur in kleineren Regionaltheatern zu sehen. Erst später wurde er festes Mitglied am Trinity Repertory in Rhode Island, wo er 15 Jahre als Schauspieler und einige Jahre als künstlerischer Leiter tätig war.

Seine erste Kinorolle übernahm Richard 1985 in dem Western "Silverado". Seinen ersten größeren Erfolg konnte er ein Jahr später verzeichnen, als er in Woody Allens "Hannah und ihre Schwestern" mit von der Partie war. Erfolgreich weiter ging es für Jenkins 1988 mit dem Streifen "Blue Steel", in dem er neben Jamie Lee Curtis zu bewundern war. Danach dauerte es einige Zeit, bis der Schauspieler wieder auf sich aufmerksam machte. Erst ab 1994 ging es für Jenkins wieder aufwärts. Damals übernahm er einen Part in dem Fantasythriller "Wolf - Das Tier im Manne". Kurz darauf sahen wir ihn in der Liebeskomödie "Zwei Millionen Dollar Trinkgeld" und in der Romanverfilmung "Ein amerikanischer Quilt".

Zu Richard Jenkins neusten Filmen zählt unter anderem der romantische Tanzfilm "Darf ich bitten?", die Komödie "Im Dutzend Billiger" und das erfolgreiche Drama "Kaltes Land". Gerade in Letzterem konnte Jenkins besonders überzeugen. Die Rolle des Hank Aimes war ihm wie auf den Leib geschneidert - einfach gut! Ebenfalls ein gutes Bild hinterließ der Amerikaner 2005 in seiner Nebenrolle in "Wo die Liebe hinfällt". 2008 kehrte er mit einer Rolle in "Stiefbrüder" auf unsere Leinwände zurück und war außerdem in "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?" mit von der Partie.
2009 erhielt der vielseitige Schauspieler seine erste OSCAR-Nominierung als bester Hauptdarsteller für den Film "Ein Sommer in New York - The Visitor". Der Film wurde bereits 2007 gedreht, kam aber erst Anfang 2010 in unsere Kinos. Ebenfalls 2010 besetzte der Amerikaner zudem eine Nebenrolle in der Sparks-Verfilmung "Das Leuchten der Stille" und war neben Julia Roberts in "Eat Pray Love" zu sehen. Nach Nebenrollen in der romantischen Komödie "Freunde mit gewissen Vorzügen" und dem Drama "Let me in", steht für 2012 bereits der Horror-Thriller "he Cabin in the Woods" in den Startlöchern.


Filmographie Richard Jenkins

Filmpreise

OSCAR Nominierungen:
2008: Bester Hauptdarsteller: Ein Sommer in New York - The Visitor