Robert Patrick

Robert Hammond Patrick Jr.

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Biographie

Robert Patrick © Columbia TriStar

Geboren am 5.11.1958 in Marietta, Georgia, USA Autor Thomas Ays

„Ich spiele Menschen jetzt ein klein wenig lieber.“
Niemand heizte Actionstar Arnold Schwarzenegger jemals so ein, wie Robert Patrick als T-1000 in dem Science-Fiction-Spektakel „Terminator 2: Tag der Abrechnung“. Seine Darstellung in diesem Streifen ist nur als „sensationell“, „großartig“ und „atemberaubend“ zu bezeichnen. Der Film aus dem Jahr 1991 bedeutete den Durchbruch für Robert Patrick, der 1986 sein Debüt als Schauspieler mit dem unbekannten „Defender 2000“ gab. Nach „Killer Instinct“ war er vor dem zweiten „Terminator“ noch in „Stirb langsam 2“ neben Bruce Willis an Bord.

1993 durfte er seine Rolle, die ihn berühmt gemacht hat, erneut spielen. In dem Actionstreifen „Last Action Hero“ war er wieder als T-1000 zu sehen, genauso wie ein Jahr zuvor in der Komödie „Wayne's World“. Drei Jahre später glänzte Patrick als Ex-Mann von Demi Moore in „Striptease“ in einer gänzlich anderen Rolle. So hatten ihn seine Fans sicher noch nicht gesehen.
Zwischen seinen diversen, und vor allem zahlreichen Filmprojekten, ist Robert Patrick auch vermehrt als Synchronsprecher zu hören. Ob für den Superhelden „Batman“ oder „Superman“: Oft lieh der charismatische Schauspieler schon diversen Trickfiguren seine Stimme.
Nach „Rosewood“, für den er viel Anerkennung erhielt, war er auch in dem gut besetzten „Cop Land“ mit von der Partie. Ein Jahr später folgte eine sehr typische Rolle für den Amerikaner. In „Faculty“ konnte er wieder einmal eine ganz besonders fiese Miene aufsetzen und als außerirdisch infizierter Sportlehrer vollends überzeugen. Seine Performance war schlicht widerlich. Nur so war es ihm möglich, der Figur echte Würze zu geben.

„Ich arbeite als Schauspieler seit ich 16 Jahre alt bin. Ich drehte weit über 50 Filme und, im Ernst, da sind vielleicht fünf darunter, die wirklich gut sind. Der Rest ist Müll.“
Frisch im neuen Jahrtausend gehörte er zum Cast des nicht sehr erfolgreichen „All die schönen Pferde“ neben Matt Damon. Auch in dem Kinderabenteuer „Spy Kids“ war er mit von der Partie.
2002 schloss Robert Patrick dann einen Megadeal ab, was seiner Karriere mehr als nur förderlich war. Mit „Akte X“, einer der beliebtesten und begehrtesten TV-Mystery-Serien überhaupt, punktete er auf internationalen TV-Schirmen. Mit seiner Hauptrolle als John Doggett war er zwei Jahre lang auf den Mattscheiben zu sehen.
2003 hatte Robert Patrick einen Kurzauftritt in „3 Engel für Charlie - Volle Power“, ein Jahr später schlich er sich in den Cast von „Stargate: Atlantis“, erneut einer erfolgreichen TV-Serie. Anderes Publikum, neue Robert-Patrick-Fans – der Mann ist schlau: und gelohnt hat es sich ohnehin. „Stargate: Atlantis“ gehörte zu den erfolgreichsten TV-Serien der letzten Jahre. Patrick scheint einen Riecher zu haben, wenn es darum geht, erfolgreiche Projekte an Land zu ziehen. So war es auch im Fall von „Walk the Line“. In dem bewegenden Biopic der Musiklegende Johnny Cash, gespielt von dem genialen Joaquin Phoenix, mimte Robert Patrick dessen Vater. Mit beeindruckender Präsenz gibt er den selbstsüchtigen und eiskalten Erzeuger zum Besten: Grandios! Robert Patrick in Bestform!
Mit „Firewall“ (2006) war er wieder einmal in einer, für ihn völlig undankbaren Nebenrolle zu sehen. 2010 war er in "Männer die auf Ziegen starren" in einer kleinen Nebenrolle zu sehen und auch der Part, in dem er in "Safe House" Anfang 2012 spielte, war eher klein. Weitere und vor allem größere Projekte sind jedoch angekündigt.

Robert Patrick ist seit 1990 mit Barbara Patrick verheiratet. Mit ihr bekam er zwei Kinder: Töchterchen Austin und Sohn Samuel. Robert hat noch weitere Geschwister: Richard, Cheri, Karen und Lewis Patrick.


Filmographie Robert Patrick