August Diehl

Biographie

August Diehl © Senator Film

Geboren am 4.1.1976 in Berlin, Deutschland Autor Kathrin Lang

"Das Einzige, was ich sicher weiß, ist, dass jeder künstlerische Beruf auch etwas bewirkt und dass es ohne das gar nicht mehr geht. Man kann nicht unbedingt die Welt verbessern, aber man kann sie aufwühlen, anders zu denken." (August Diehl)

Nach seiner Schauspielausbildung an der renommierte Erst Busch Schauspielschule in Berlin, begann die Karriere von August Diehl auf den Brettern, die die Welt bedeuten. 1997 stand der Deutsche zum ersten Mal in Maxim-Gorki-Theater in Berlin auf der Bühne, als er eine Rolle in dem Stück „Nach Hause“ von Lore Stefanek ergatterte. Dem Theater ist er bis heute, trotz mindest ebenso großen Erfolgs auf der Leinwand, stets treu geblieben. Unter anderem übernahm Diehl 2007 eine Rolle in dem Stück „Zur schönen Aussicht“, das im Hamburger Schauspielhaus aufgeführt wurde.

"Ein Ideal ist für mich zum Beispiel: Neugierde zu bewahren auf alles, bis ich sechzig bin. Aber leider gibt es jetzt schon Dinge, die mich langweilen."
Sein Filmdebüt feierte August Diehl 1998 mit dem Kurzfilm „Poppen“. Seinen ersten größeren Erfolg, und gleichzeitig auch sein Durchbruch beim deutschen Film, klopfte noch im selben Jahr an die Türe, als er in dem Thriller „23“ die männliche Hauptrolle übernahm und dafür auch prompt mit dem Bayrischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller und mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller des Jahres ausgezeichnet wurde. Damit hatte Diehl den Einstieg in das Showgeschäft geschafft und war fortan regelmäßig in unseren Kinos zu sehen. Unter anderem war der deutsche Schauspieler 2000 in dem Drama „Kalt ist der Abendhauch“, zu dem Ingrid Noll die Buchvorlage schrieb, in den Lichtspielhäusern vertreten und ergatterte 2002 die Hauptrolle in dem Thriller „Tattoo“. Ein Jahr später, 2003, übernahm Diehl eine etwas kleinere Rolle in dem weniger erfolgreichen Streifen „Anatomie 2“. Um einiges besser verlief es für August Diehl 2004, als er neben Daniel Brühl in dem romantischen Drama „Was nützt die Liebe in Gedanken“ in unseren Kinos zu sehen war. Unter anderem wurde er für diese Leistungen mit dem Preis der Deutschen Filmkritik als Bester männlicher Hauptdarsteller des Jahres ausgezeichnet. 2006 sahen wir Diehl in der Schillerverfilmung „Kabale und Liebe“, in der der talentierte Nachwuchsschauspieler niemand anders als Ferdinand, die männliche Hauptrolle, mimte. Ebenfalls 2006 konnten wir uns zudem auf das Drama „Ich bin die andere“, in dem Diehl neben Katja Riemann zu sehen war, freuen. Nach "Nichts als Gespenster" stand für 2008 das Historien-Drama "Anonyma - Eine Frau in Berlin" auf dem Programm. 2009 wurde er von Regiemeister Quentin Tarantino für eine Rolle in dessen "Inglourious Basterds" besetzt. 2010 stand Diehl erneut in Übersee vor den großen Hollywoodkameras. In dem packenden Agententhriller „Salt“ war er neben Actionikone Angelina Jolie als Mike Krause zu sehen und ergatterte damit eine größere Nebenrolle. Ende des Jahres stand er für das Zukunftsdrama "Die kommenden Tage" wieder vor deutschen Kameras.

"Geld ist mir eigentlich nur wichtig, wenn ich es nicht hab. Und bei meiner Arbeit denke ich nur ungern an das Geld, das ich damit verdiene. Ich habe manchmal fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich mit meiner Arbeit was verdiene, weil sie mir so viel Spaß macht."

August Diehl ist der Sohn von dem ebenfalls bekannten deutschen Schauspieler Hans Diehl und lebt derzeit zusammen mit seiner Schauspielkollegin und Ehefrau Julia Malik in der Bundeshauptstadt Berlin.


Filmographie August Diehl