Fritzi Haberlandt

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Biographie

Fritzi Haberlandt © Senator Film

Geboren am 6.6.1975 in Berlin, Deutschland Autor Melanie Frommholz

“Manchmal frage ich mich, was das alles wirklich mit mir zu tun hat.“
Dieser Kommentar des Theater-Shooting-Stars Fritzi Haberlandt nach dem Erhalt eines weiteren Darstellerpreises macht Sinn, wenn man einen Blick auf die rasante Karriere der jungen Berliner Schauspielerin wirft.

Noch während der Ausbildung an der Ernst-Busch-Schauspielschule wurde sie von dem amerikanischen Theaterregisseur Robert Wilson entdeckt und für ihre erste Rolle in dem Stück "Saints and Singing" engagiert. Das war im Jahr 1997. Von da an ging es mit der Karriere nur in eine Richtung. Immer nach oben. Noch vor ihrem Abschluss war Fritzi Haberlandt in weiteren Inszenierungen von Wilson zu sehen, unter anderem auch in New York. 1999 versuchte sich die Schauspielerin für die Produktion „Die Braut“ dann auch das erste Mal vor einer Kamera. Im selben Jahr war sie auch als „Minna von Barnhelm“ am Schauspiel Hannover zu sehen. Wie schon für ihre früheren Auftritte wurde sie von Publikum und Kritikern gefeiert, die Zeitschrift „Theater heute“ wählte sie zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres. Auch in Sachen Kino ging es voran für Fritzi Haberlandt. 2000 spielte sie in der Verfilmung des Ingrid Noll- Romans „Kalt ist der Abendhauch“ und gewann prompt den Bayrischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin. Warum? Fritzi Haberlandt ist echt in ihren Rollen, man hat den Eindruck sie gibt immer 1000%, taucht völlig in den jeweiligen Charakter ab. 2004 spielte sie in der Komödie „Liegen lernen“ und erhielt den Deutschen Filmpreis in Gold als beste Nebendarstellerin. Was die Berlinerin anfängt funktioniert und wird für sie zum Erfolg. Kein Wunder, dass es der sympathischen Schauspielerin da manchmal schwindelig wird.

Nach der wundervollen Tragikkomödie „Erbsen auch halb 6“ war Fritzi Haberland in „Klara“ auf unseren Leinwänden zu sehen. Ab 2000 war sie festes Mitglied Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters und daher schwerpunktmäßig auf der Bühne zu hause. In den Spielzeiten 2006/2007, 2007/2008 und 2008/2009 war sie am Maxim Gorki Theater als festes Ensemblemitglied zu sehen. Mit "Hände weg von Mississippi" war Fritzi im März 2007 in einer Minirolle wieder im Kino vertreten. Ebenfalls 2007 war sie in "Nichts als Gespenster" zu sehen. Mit Matthias Schweighöfer spielte sie in der TV-Produktion "Ein spätes Mädchen". 2009 war Krimi trumpf bei Frau Haberlandt. Sie spielte im "Tatort" und war auch in einer Folge von „Polizeiruf 110" zu sehen. Im Juni 2011 lief "Eine Insel namens Udo" in unseren Kinos an. Das Drama "Fenster zum Sommer" folgte im November. Außerdem drehte Haberlandt den TV-Film "Nacht ohne Morgen".


Filmographie Fritzi Haberlandt