Milla Jovovich

Milica Natasha Jovovich

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Biographie

Milla Jovovich © Constantin Film

Geboren am 17.12.1975 in Kiev, Ukraine Autor Thomas Ays

"Ich denke, einer der Gründe, warum Gott Prominente erschuf, war der, dass die jenen helfen, die sich nicht selbst helfen können."
Fakten, Fakten, Fakten: Für alle, die wissen müssen, wie man diesen exotischen Namen ausspricht, bitte sehr: Mee-la Yo-vo-vitch. Jetzt wissen wir, wie sie heißt, nun zum Optischen: Milla hat blau-grüne Augen und von Natur aus braune Haare. Millas Mutter ist die russische Schauspielerin Galina Jovovich, ihr Vater ist ein serbischer Kinderarzt. Die Maße von 34-22-33 verhalfen der damals 16jährigen zum Modelvertrag und sicherten ihr ein geregeltes und durchaus annehmbares Einkommen. Die Dame spricht außerdem fließend englisch, serbisch und französisch.
Die Schauspielkarriere begann für Milla 1988 in dem Film „Fesseln der Leidenschaft. Weil sie mit Christina Applegate (die Dumpfbacke Kelly Bundy aus „Eine schrecklich nette Familie“) zur Highschool ging, gehörte natürlich ein einmaliger Gastauftritt in der genannten TV-Serie zum Pflichtprogramm.

Den Durchbruch als Schauspielerin, wenn man den Job denn so bezeichnen will, hatte Milla dann 1991 mit dem Streifen „Rückkehr zur Blauen Lagune“. Nach "Ein Kerl zum Schiessen" 1992 legte sie eine Pause ein und widmete sich ihrer Gesangskarriere: Ihr erstes Album "Milla: The Devine Comedy" brachte ihr großes Lob ein, zum Beispiel vom Musik Magazin "Rolling Stone" oder dem Musiksender MTV. Anschließend folgten die Filme „Chaplin“ und „Confusion – Sommer der Ausgeflippten“, bei dessen Dreharbeiten sie Shawn Andrews kennen und lieben lernte. Völlig überstürzt heiratete sie ihn im Alter von 16 Jahren in Las Vegas. Kurz bevor Milla 17 wurde, lies ihre Mutter die Heirat annullieren.
1997 folgte der erste wirkliche Meilenstein in Milla Jovovichs Filmkarriere. Neben Bruce Willis spielte sie die Außerirdische Leeloo in dem Sci-Fi-Hit „Das fünfte Element“. Zwei Jahre später war sie die „Johanna von Orleans“ und 2002 heizte sie mit der Videospielverfilmung „Resident Evil“ Fans des Games richtig ein. Als Alice und fleischgewordene Hau-Drauf-Maschine wurden Männerfantasien wahr. Sie selbst sagte über „Resident Evil“: „Wenn dieser Film in Amerika gedreht worden wäre, hätte er eine männliche Hauptfigur und wir wären sein Harem. Große Studios vertrauen nicht darauf, dass Frauen ein großes Publikum ins Kino locken können. ‚Tomb Raider’ war da eine echte Ausnahme der Regel. Die meisten Actionfilme haben einen großen männlichen Actionhelden, es ist äußerst europäisch, einer Frau soviel Vertrauen entgegen zu bringen und sie eine solche Rolle spielen zu lassen!“ Dementsprechend strengte sich Milla auch an. Die meisten Action-Szenen drehte die Schauspielerin selbst.

2004 folgte Teil 2, „Resident Evil: Apocalypse“, Nummer 3, „Resident Evil: Extinction“ kam im September 2007 in unsere Kinos. Zuvor war sie noch in dem nicht sehr erfolgreichen „Ultraviolet“ und „.45“ zu sehen. 2009 kam die Aktrice mit dem Thriller "A Perfect Getaway" leider nur auf DVD zu uns. 2010 war sie in „Resident Evil: Afterlife“ erneut als Alice zu sehen. Außerdem sind viele, viele weitere Filme mit der schönen Milla angekündigt.

Milla war von 1997 bis 1999 mit dem erfolgreichen Filmemacher Luc Besson verheiratet. Mit Regisseur Paul W.S. Anderson bekam sie am 3. November 2007 Töchterchen Ever. Im August 2009 läuteten dann auch die Hochzeitsglocken.


Filmographie Milla Jovovich