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Nina Hoss
Biographie
© Constantin Film
| Geboren am | 7.7.1975 | in | Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland | Autor | Kathrin Lang |
|---|
Nina Hoss, mittlerweile eine gefragte Frau im deutschen Showgeschäft. Scheinbar mühelos bahnte sie sich den Weg von der Bühne, übers Fernsehen bis hin zur großen Leinwand:
"Mein erster Bühnenauftritt war, als ich mit fünf Jahren zum Geburtstag meines Vaters 'Sonderzug nach Pankow' gesungen habe. Den Text kann ich immer noch auswendig."
Geboren wurde Hoss 1975 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Schon früh war für Nina klar, dass für sie kein anderer Beruf als den der Schauspielerin in Frage kommt. Als Tochter der Intendantin Heidemarie Rohweder, standen ihr auch schon früh die Türen zu den großen deutschen Theaterbühnen offen. Bereits im zarten Alter von 14 Jahren agierte sie erstmals auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Doch obwohl sie schon im Jugendalter erste Schauspielerfahrungen sammeln konnte, ließ sie es sich dennoch nicht nehmen auch eine professionelle Ausbildung zu absolvieren, die sie an der renommierten Ernst-Buch-Schule in Berlin erhielt.
"An der Schauspielschule habe ich schon öfter komische Rollen gespielt. Aber dann wurde ich irgendwie so die tragische Heldin. Ich weiß nicht genau, wieso. Ich hab' auch durchaus meine komischen Seiten."
Ihren Durchbruch vor der Kamera feierte Nina Hoss bereits 1996 mit dem bekannten TV-Film „Das Mädchen Rosemarie“ von Bernd Eichinger, in dem sie die Titelrolle spielte. Stolze neun Millionen Fernsehzuschauer verfolgten die Erstausstrahlung des Dramas mit großer Begeisterung und ebneten der damals 21-jährigen Schauspielerin alle Wege hin zur großen Karriere beim deutschen Film. Der Bildschirm war Nina Hoss jedoch nicht genug, weshalb sie sich in den kommenden Jahren mehr in Richtung Leinwand orientierte. Die Rolle der starken und mutigen Frau blieb ihr jedoch erhalten: Ob in der Literaturverfilmung „Die weiße Massai“ oder dem historischen Drama „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ – in beiden Filmen mimte sie mit enormer Überzeugungskraft eine willensstarke Persönlichkeit. Doch nicht nur in diesen ernsten Rollen, sondern auch im Fach Komödie konnte Hoss schon überzeugen: 2002 sahen wir sie neben zahlreichen deutschen Stars in der Komödie „Nackt“ in den Lichtspielhäusern.
„Für mich ist Genitalverstümmelung Folter, eines der schlimmsten Verbrechen, die im Namen der so genannten Ehre auf dieser Erde geschehen ist. Ich träume davon, dass es möglich sein wird, diese Form der Herrschaft über Frauen aufzugeben.“
Privat setzt sich Nina Hoss dafür ein, dass die Beschneidung von Mädchen abgeschafft wird. Zu diesem Zweck ist sie Terre-des-Femmes-Botschafterin.
Filmographie Nina Hoss
- 1996: Und keiner weint mir nach
- 1996: Das Mädchen Rosemarie (TV)
- 1998: Feuerreiter
- 1998: Liebe deine Nächste!
- 1999: Der Vulkan
- 2000: Die Geiseln von Costa Rica (TV)
- 2001: Toter Mann (TV)
- 2002: Emilia Galotti (TV)
- 2002: Nackt
- 2002: Epsteins Nacht
- 2003: Leonce und Lena (TV)
- 2003: Wolfsburg
- 2004: Bloch - Schwestern (TV)
- 2005: Die weisse Massai
- 2006: Elementarteilchen
- 2006: Leben mit Hannah
- 2007: Yella
- 2007: Das Herz ist ein dunkler Wald
- 2008: Die Frauen des Anarchisten
- 2008: Anonyma - Eine Frau in Berlin
- 2008: Jerichow
- 2010: Wir sind die Nacht
- 2011: Fenster zum Sommer
- 2012: Barbara



