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Nicole Kidman

Nicole Mary Kidman

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Biographie

Nicole Kidman © Senator Film

Geboren am 20.6.1967 in Honolulu, Hawaii, USA Autor Thomas Ays

„Als Kind war mein Haar rot. Mit 13 wurde ich dann blond. Es ist wirklich seltsam, aber es ist wahr!“ Nicole will Schauspielerin werden... Geboren wurde Nicole Kidman auf Hawaii und wuchs als Tochter des bekannten australischen Psychologen Dr. Anthony Kidman und dessen Frau Janelle Ann MacNeille in Australien auf. Nach ihrer Schulausbildung studierte sie Ballett und Drama in „down under“ und entdeckte die Liebe zur Schauspielerei.
1983 startete sie dann auch ihre Fernsehkarriere in diversen TV-Filmen und -Serien. Im gleichen Jahr gab sie mit „Die BMX-Bande“ auch ihr Debüt auf der großen Leinwand. In den folgenden Jahren ergatterte die kühle Blonde, der man einen IQ von über 132 bescheinigt, einige große Rollen in australischen Produktionen.
1990 sollte sich das Leben der jungen und schönen Schauspielerin dann grundlegend ändern.

„Was bringt es dir, wenn du etwas richtig gut kannst, wenn niemand zusieht?!“ Von der Frau an der Seite von Tom Cruise zur ernstzunehmenden Schauspielerin Nicole Kidman...
1990 erhielt Nicole nicht nur die Chance auf amerikanischen Leinwänden erfolgreich zu sein, sie durfte auch mit einem hochgehandelten Jungschauspieler drehen: Tom Cruise, der zu dieser Zeit gerade zu einem der angesagtesten Darsteller Hollywoods avancierte, wurde nicht nur ihr Partner auf der Leinwand, sondern auch ihr Ehemann. Zwei Jahre später drehte sie erneut mit ihm und konnte in „In einem fernen Land“ erneut ihre Fans begeistern.
Nach „Malice – Eine Intrige“ und der Komödie „To Die For“ – für diese Rolle erhielt sie eine Golden Globe Nominierung als beste Schauspielerin - kam sie als Dr. Chase Meridian an der Seite von Val Kilmer in „Batman forever“ in die internationalen Kinos. 1996 kostete sie der Film „A Portrait of a Lady“ so viel Kraft und Energie, dass sie zwei Wochen Bettruhe aufgrund von „emotionalem Stress“ verordnet bekam. Vielleicht war auch das Korsett schuld, das sie während der Dreharbeiten tragen musste, um noch schlanker zu wirken. Nach dem Actionstreifen „Projekt: Peacemaker“, neben Frauenschwarm George Clooney, und der Komödie „Zauberhafte Schwestern“, in dem sie mit Sweetheart Sandra Bullock eine überzeugende Einheit bildete, kehrte sie ein letztes Mal an der Seite von Ehemann Tom Cruise auf die Leinwände zurück. „Eyes wide shut“ wurde zwar nicht sonderlich erfolgreich, gilt jedoch unter Fans des Regisseurs Stanley Kubrick zumindest als beliebt.
2001 sorgte die Trennung und anschließende Scheidung von Tom Cruise für Aufsehen, schließlich galten die beiden Schauspieler als DAS Hollywood-Traumpaar schlechthin. Nun stand Nicole Kidman am Scheideweg ihres Lebens: Als Frau von Tom Cruise vergessen werden oder sich als Schauspielerin durchsetzen?

„Stanley Kubrick sagte mir, ich solle an mein schauspielerisches Talent glauben. Ich verbrachte die letzten zehn Jahre damit, meine Kinder großzuziehen – oder es zumindest zu versuchen – und Ehefrau zu sein. Das war meine treibende Kraft. Und dann sagte Stanley mir: ‚Du musst Dein Talent respektieren, ihm etwas Raum und Zeit geben!’ Dazu war ich dann bereit, schließlich waren meine Kinder nun schon größer.“ And the OSCAR goes to...
Ihre Rolle in dem Musical “Moulin Rouge” verlangte der talentierten Schauspielerin alles ab. Sie sang nicht nur alle Songs selbst, was eine völlig neue Erfahrung für die Schauspielerin war, auch die Dreharbeiten wurden schwierig. Schließlich musste man die Arbeit am Film unterbrechen, nachdem sich Nicole bei Tanzszenen eine Rippe anbrach. Die Mühe lohnte sich jedoch spätestens, als sie von der Nominierung als beste weibliche Hauptrolle für einen OSCAR hörte. Einen Golden Globe konnte sie bereits einheimsen, der Gewinn des OSCARs jedoch blieb aus.
Nach der Trennung von Tom Cruise stürzte sich Nicole in die Arbeit und war in dem Mysterythriller „The Others“ und in dem Drama „Birthday Girl“ zu sehen. Ursprünglich sollte nicht Jodie Foster, sondern Nicole Kidman 2002 in „Panic Room“ die Hauptrolle spielen, wegen ihrer schweren Verletzungen bei den Dreharbeiten zu „Moulin Rouge“ sagte sie jedoch ab.
Im Anschluss brachte ihr ihre großartige Darstellung der Virginia Woolf großes Glück. „The Hours“ wurde vielleicht kein internationaler Erfolg, ließ jedoch endgültig aus Nicole Kidman einen echten Star werden. Für ihre grandiose Leistung erhielt sie unter anderem auch den OSCAR als beste Hauptdarstellerin und wurde somit die erste australische Schauspielerin, die diese Auszeichnung gewann.
Nach den beiden nicht sehr erfolgreichen Filmen „Dogville“ und „Der menschliche Makel“, spielte sie 2003 neben Renee Zellweger in „Unterwegs nach Cold Mountain“ die Hauptrolle. Es folgte eine erneute Nominierung für den Golden Globe als beste Schauspielerin. Ein Jahr später war sie in „Die Frauen von Stepford“ zu sehen. Über „Birth“, ihr nächstes Filmprojekt, sagte sie in einem Interview: „Das ist ein Film über die Liebe. Was ist die große Liebe? Gibt es die Liebe unseres Lebens überhaupt? Kommst du jemals über den Verlust von jemandem hinweg, der dir so wichtig war?“ Dieses Zitat macht vor allem die Wandlung der Schauspielerin Nicole Kidman deutlich. Verschwunden war das scheue Reh, das sich nichts zutraut. Die neue Nicole Kidman setzt sich mit ihren Figuren auseinander und zeigt immer wieder erstaunliche Leistungen.

„Diese ganzen unterschiedlichen Figuren, die ich spielte, wurden die Lieben meines Lebens!“ Die schöne Nicole Kidman wird zum gefeierten Filmstar...
2005 durfte sie, nachdem sie für die Hauptrolle in „Mr. & Mrs. Smith“ vorgesehen war, neben Sean Penn in „Die Dolmetscherin“ punkten, machte Komödienliebhaber in „Verliebt in eine Hexe“ glücklich und bezauberte nach „Moulin Rouge“ in dem Animationshit „Happy Feet“ erneut mit ihrer wundervollen Stimme.
2007 kam der Science-Fiction-Streifen „Invasion“ und, Ende des Jahres, das Fantasyspektakel „Der goldene Kompass“ in die internationalen Kinos. Philip Pullman, der die Buchvorlage zum Film schrieb, wollte unbedingt Nicole Kidman, um die grandiose Rolle der Mrs. Coulter zu spielen. Für Kidman ein großes Kompliment.
Ende 2008 kam „Australia“ in die internationalen Kinos. Der von Baz Luhrman („Moulin Rouge“) inszenierte Film brachte die schöne Blonde mit dem charismatischen Schauspieler Hugh Jackman zusammen. Wenn da keine Frauenherzen schmelzen? Anfang 2010 kam sie endlich wieder ins Kino. Neben Penelope Cruz und Sofia Loren war sie in „Nine“ zu sehen. Angeblich verliert Nicole Kidman ein Filmangebot nach dem anderen, da sie Produzenten und Regisseure wegen ihrer gelifteten Haut und fehlender Mimik nicht mehr besetzen können. Nicole Kidman dementiert und gab an, keine Schönheits-OPs durchgeführt zu haben. Ihre geglättete Stirn gibt jedoch Anlass, daran zu zweifeln. Hoffen wir, dass die einst ausdrucksstarke Schauspielern zu ihrem gewohnt schönen Aussehen zurückfindet.
2011 erhielt sie für ihre Leistungen in "Rabbit Hole" jeweils eine Nominierung als beste Schauspielerin bei den Golden Globes und den OSCARs.

„Ich habe einen Körper, wie ein Mann. Ich hätte lieber mehr weibliche Kurven – das ist doch auch viel schöner. Ich hätte lieber Jennifer Lopez’ Körper, als meinen!“ Privat...
Mit Ehemann Tom Cruise, mit dem sie von 1990 bis 2001 verheiratet war, adoptierte sie die Kinder Isabella und Connor. Nach der Trennung sagte sie einmal: „Mein Leben brach zusammen. Viele Menschen wandten sich von mir ab und sagten Dinge, wie ‚Oh mein Gott! Jetzt ist es vorbei mit ihr!’“
Jahre später sagte man ihr eine Affäre mit dem beliebten und begehrten Sänger Lenny Kravitz nach. 2006 heiratete Nicole dann den Musiker Keith Urban. Mit ihm bekam sie im Juli 2008 Töchterchen Sunday Rose. Zur Hochzeit lehnten die beiden jegliche Geschenke ihrer Gäste ab und wünschten sich, dass diese stattdessen Geld an humanitäre Organisationen spendeten.
Nicole Kidman ist allergisch auf Erdbeeren, darf aufgrund ihrer extrem blassen Haut unter keinen Umständen lange in die Sonne und hat außerdem furchtbare Angst vor Schmetterlingen. „Es ist bizarr: Ich ekele mich weder vor Spinnen, noch vor Schlangen. Vor Schmetterlingen jedoch habe ich schreckliche Angst - an ihnen ist etwas Seltsames!“


Filmographie Nicole Kidman

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1991: Beste Nebendarstellerin: Billy Bathgate
2001: Beste Schauspielerin - Drama: The Others
2003: Beste Schauspielerin - Drama: Unterwegs nach Cold Mountain
2004: Beste Schauspielerin - Drama: Birth
2010: Beste Schauspielerin - Drama: Rabbit Hole
2012: Beste Nebendarstellerin: The Paperboy

Gewonnene Golden Globes:
1995: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: To Die For
2001: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Moulin Rouge
2003: Beste Schauspielerin - Drama: The Hours

OSCAR Nominierungen:
2001: Beste Hauptdarstellerin: Moulin Rouge
2010: Beste Hauptdarstellerin: Rabbit Hole

Gewonnene OSCARs:
2002: Beste Hauptdarstellerin: The Hours