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Kevin Kline
Kevin Delaney Kline
Biographie
© 20th Century Fox
| Geboren am | 24.10.1947 | in | St. Louis, Missouri, USA | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„Ich war nie vollständig zufrieden mit dem was ich getan habe. Ich tendiere dazu, die Dinge zu kritisch zu sehen, aber ich versuche darüber hinweg zu kommen.“
Kevin Kline ist eindeutig einer der stillen Stars der Traumfabrik. Nach eigenen Aussagen fühlt er sich auf einer Theaterbühne wohler als vor einer Filmkamera. Nichts desto trotz feierte er auf beiden Gebieten große Erfolge. So trat er am Broadway in vielen verschiedenen Inszenierungen auf. Er wurde mehrfach mit dem Tony und dem Drama Desk Award ausgezeichnet. Unter anderem für „The Pirates Of Penzance". Einen Namen in Theaterkreisen machte er sich besonders als Shakespearedarsteller.
„Ich denke, jeder amerikanische Schauspieler will ein Filmstar sein. Aber ich wollte nie dumme Filmchen drehen, ich wollte Filme machen. Ich schwor, ich würde nie Werbespots oder Soap operas drehen – beides tat ich, sobald ich die Schauspielschule verlassen und Hunger hatte.“
Auch auf der Leinwand konnte Kevin Kline bereits große Erfolge feiern. So erhielt er für seine Nebenrolle in “Ein Fisch namens Wanda" den OSCAR als bester Nebendarsteller. Außerdem wurde er für seine Auftritte in “Sophies Entscheidung", “Dave", “In & Out" und „Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper" für den Golden Globe nominiert. Besonders erwähnenswert ist auch seine Darstellung des Esels in der Verfilmung von Shakespeares “Ein Sommernachtstraum" neben Michelle Pfeiffer und Calista Flockhart.
2001 überzeugte Kevin Kline als todkranker Vater von Hayden Christensen in "Das Haus am Meer". Außerdem war er 2002 in "Nix wie raus aus Orange County" in einer Nebenrolle zu sehen. Im Jahr 2004 folgte wieder eine Hauptrolle: In "De-Lovely" spielte er den Komponisten Cole Porter. Erneut konnte Kevin Kline für seine Darstellung eine Nominierung bei den Golden Globes für sich verbuchen. 2006 war der Schauspieler in "Der rosarote Panther" zu sehen. In Robert Altmans letztem Film "Last Radioshow" überzeugte Kline wieder von der komödiantischen Seite als Hausdetektiv Guy Noir. Der Film kam 2007 in unsere Kinos. 2009 lieh er für die englische Originalfassung von "Despereaux - Der kleine Mäuseheld" der Figur Andre seine Stimme. Das Jahr 2010 begann mit einer Hauptrolle in der deutsch-französischen Produktion “Die Schachspielerin“. Kevin Kline gab hier überzeugend den kauzigen Eigenbrötler Kröger. Im Mai 2011 hatte die Komödie "Der letzte Gentleman" bei uns DVD-Premiere, die er mit Katie Holmes drehte. Außerdem übernahm Kline in der Komödie „Freundschaft Plus“ eine kleine Rolle. In „Die Lincoln Verschwörung“ sahen wir den Schauspieler an der Seite von James McAvoy in einer der führenden Rollen. Der Film, bei dem Robert Redford Regie führte startete im September. Für 2012 ist das Drama „Darling Companion“ angekündigt.
Kevin Kline ist seit 1989 mit der Schauspielerin Phoebe Cates verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.
Filmographie Kevin Kline
- 1976: The Time of Your Life (TV)
- 1976: Search for Tomorrow (TV-Serie)
- 1977: The CBS Festival of Lively Arts for Young People (TV)
- 1980: The Pirates of Penzance (TV)
- 1982: Sophies Entscheidung
- 1983: The Pirates Of Penzance
- 1983: Der große Frust
- 1985: Silverado
- 1986: Liebe ist nur eine Illusion
- 1987: Schrei nach Freiheit
- 1988: Ein Fisch namens Wanda
- 1989: Im Zeichen der Jungfrau
- 1990: Ich liebe Dich zu Tode
- 1990: Hamlet (TV) (auch Regie)
- 1991: Grand Canyon - Im Herzen der Stadt
- 1991: Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper
- 1991: Merlin and the Dragons (TV)(nur Stimme)
- 1992: Gewagtes Spiel
- 1992: Chaplin
- 1993: Der Nußknacker (nur Stimme)
- 1993: Dave
- 1994: Prinzessin Caraboo
- 1995: French Kiss
- 1996: Der Glöckner von Notre Dame
- (nur Stimme)
- 1997: In & Out
- 1997: Der Eissturm
- 1997: Wilde Kreaturen
- 1999: Ein Sommernachtstraum
- 1999: Wild Wild West
- 2000: Der Weg nach El Dorado
- (nur Stimme)
- 2001: Beziehungen und andere Katastrophen
- 2001: Das Haus am Meer
- 2002: Nix wie raus aus Orange County
- (ungenannt)
- 2002: Der Glöckner von Notre Dame II (nur Stimme)
- 2002: Club der Cäsaren
- 2003: Freedom: A History of Us (TV-Serie)
- 2004: De-Lovely - Die Cole Porter Story
- 2004: Jiminy Glick in La La Wood
- 2006: Der rosarote Panther
- 2006: As You Like It
- 2007: Last Radioshow
- 2007: Trade - Willkommen in Amerika
- 2008: Vielleicht, vielleicht auch nicht
- 2008: Great Performances - Cyrano de Bergerac (TV)
- 2009: Despereaux - Der kleine Mäuseheld
- (nur Stimme)
- 2010: Die Schachspielerin
- 2010: Vampire Nation
- 2010: L'homme du Pont Levant
- 2011: Die Lincoln Verschwörung
- 2011: Der letzte Gentleman
- 2011: Freundschaft Plus
- 2011: Bob's Burgers (TV-Serie) (nur Stimme)
- 2012: Darling Companion
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2004: Bester Schauspieler - Musical or Comedy: De-Lovely - Die Cole Porter Stroy
Gewonnene OSCARs
1988: Bester Nebendarsteller: Ein Fisch namens Wanda



