Sylvie Testud

Biographie

Sylvie Testud © Buena Vista International

Geboren am 17.1.1971 in Lyon, Frankreich Autor Stefanie Rufle

Dem deutschen Publikum ist die französische Schauspielerin Sylvie Testud vor allem durch ihre Rolle der Lara im OSCAR nominierten Film "Jenseits der Stille" (1996) von Caroline Link nachhaltig bekannt. Hier spielte sie einfühlsam und zutiefst eindringlich die musikalische Tochter tauber Eltern.

Geboren wurde Sylvie am 17. Januar 1971 in Lyon und besuchte ab 1993 das staatliche Conservatoire National Superieur d´Art Dramatique in Paris. Schon während ihrer Ausbildung spielte die begabte junge Frau in diversen Theaterstücken mit. Erste Filmerfahrungen sammelte sie in verschiedenen Kurzfilmen, wie "La Violiniste", "Délit mineur" und "Éternelles". Schließlich wurde die Schauspielerin von Nico Brücher entdeckt und für die Haupt- und Titelrolle in "Maries Lied" (1994) vor die Kamera geholt. Bald darauf folgte Testuds zweiter Kinofilm "Jenseits der Stille" (1996), der den Durchbruch der Mimin bedeutete. Sylvie spielt darin die Tochter gehörloser Eltern, die ihre Leidenschaft für Musik entdeckt. 1997 wurde sie dafür als beste Darstellerin mit dem Filmband in Gold des deutschen Filmpreises ausgezeichnet. Schon mit ihrem nächsten Film knüpfte Testud an die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Caroline Link an - die beiden drehten zusammen "Pünktchen und Anton" (1999).

Doch auch schon zuvor war die Schauspielerin in verschiedenen internationalen Produktionen wie "Flammen im Paradies" (1996) und dem auf der Berlinale 1999 gezeigten "Karnaval" (1998) zu sehen. "Die Gefangene" (2000) wurde während der Filmfestspiele in Cannes 2000 aufgeführt. Im Film "Ich geh nach Hause" (2001) stand Testud neben Michel Piccoli vor der Kamera. 2004 erhielt die vielversprechende Mimin den César als beste Darstellerin für die Rolle der Amélie in "Mit Staunen und Zittern" von Alain Corneau und 2007 durften wir sie in "La vie en rose", einer Hommage an Edith Piaf bewundern. 2009 war sie in der Künstlerbiographie "Bonjour Sagan" (2009) zu sehen und im Jahr darauf stand sie für das Drama "Lourdes" (2010) vor der Kamera.

Sylvie Testud lebt zusammen mit ihrem Sohn Rubin, der 2005 geboren wurde, in Paris.


Filmographie Sylvie Testud

  • 1991: La Violiniste
  • 1993: Paare und Geliebte
  • 1994: Die Geschichte des Jungen, der geküßt werden wollte
  • 1994: Maries Lied: Ich war, ich weiß nicht wo
  • 1995: Délit mineur
  • 1995: Le Serment d´Hippocrate (TV)
  • 1995: Éternelles
  • 1995: Das schönste Alter
  • 1995: Aus dem Tode geboren (TV)
  • 1995: Lettre ouverte à Lili (TV)
  • 1996: Love, etc.
  • 1996: Jenseits der Stille
  • 1997: Flammen im Paradies
  • 1998: Je veux descendre (nur Regie und Drehbuch, als Sylvie Voyer)
  • 1998: Sentimental Education
  • 1998: In Heaven
  • 1998: Liebe und andere Abenteuer
  • 1999: Les pierres qui tombent du ciel
  • 1999: Marée haute
  • 1999: Karnaval
  • 1999: Pünktchen und Anton
  • 2000: Drogenszenen (TV-Serie)
  • 2000: Die Gefangene
  • 2000: Falsch verbunden
  • 2000: Sade
  • 2000: Les blessures assassines
  • 2000: La chambre obscure
  • 2001: Julie´s Geist
  • 2001: Ce qui compte pour Mathilde
  • 2001: The Château
  • 2001: Ich geh´ nach Hause
  • 2002: Der gläserne Blick
  • 2002: Jedermanns Fest
  • 2002: Un moment de bonheur
  • 2002: Les femmes... ou les enfants d´abord
  • 2002: Tangos volés
  • 2002: Liebe deinen Vater
  • 2002: Leben tötet mich
  • 2003: Mit Staunen und Zittern
  • 2003: Filles uniques
  • 2003: Dédales
  • 2004: Morgen ziehen wir um
  • 2004: Tout pour l´oseille
  • 2004: Cause toujours!
  • 2004: Victoire
  • 2005: Worte in Blau
  • 2005: La vie est à nous!
  • 2006: L´héritage
  • 2007: La vie en rose
  • 2007: La France
  • 2007: Mange, ceci est mon corps
  • 2007: Der Fluchtpunkt
  • 2008: L'idiot
  • 2008: Marguerite ou La vie tranquille
  • 2009: Bonjour Sagan
  • 2009: Le bonheur de Pierre
  • 2009: Fuk sau
  • 2009: Gamines (auch Buchvorlage)
  • 2009: Je ne dis pas non
  • 2009: Lucky Luke
  • 2010: Louise Michel (TV)
  • 2010: Lourdes
  • 2010: Biographie sans Antoinette (TV)
  • 2010: Sentiments provisoires (TV)
  • 2010: La Rafle
  • 2010: Mumu