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Jennifer Beals
Biographie
© United International Pictures
| Geboren am | 19.12.1963 | in | Chicago, Illinois, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
„Es ist wirklich perfekt! Ich kann U-Bahn fahren und mit großartigen Menschen arbeiten. Ich könnte mir nicht vorstellen, Julia Roberts zu sein. Ich hätte nicht die Kraft, um dieser Aufmerksamkeit Stand halten zu können. – Jennifer Beals
Jennifer Beals wurde 1963 als Tochter einer irischen Mutter und eines afro-amerikanischen Vaters in Chicago geboren. Für die Schauspielerei und alles Drumherum hatte die bildschöne Amerikanerin nicht viel übrig, bis sie sich in der Schule mit Page Hannah und deren Schwester Daryl anfreundete.
Ihre Karrieren begann sie gleichzeitig. Zum einen fing sie an, an der bekannten Uni Yale zu studieren, zum anderen bekam sie nach ihrem Debütfilm „Die Schulhofratten von Chicago“, in dem sie ungenannt blieb, ihre erste große Rolle. Aus 4000 Bewerberinnen wurde Jennifer Beals für die Hauptrolle in „Flashdance“ ausgewählt. 1983 schlug der Film, mitsamt Hauptdarstellerin ein, wie eine Bombe. Der Tanzstreifen wurde schnell ein Hit – und ist heute Kult – und machte Beals über Nacht zum Star. Doch wo andere alles hinschmeißen und nur noch Schauspielerin sind, beendete Beals Yale, um eine ordentliche Ausbildung in der Tasche zu haben. Daher sollten auch weitere Filme immer in den Semesterferien gedreht werden. Ein Dickschädel geht seinen Weg.
In Yale lernte sie auch David Duchovny kennen, der später als Mulder in der TV Serie „Akte X“ große Erfolge feierte. Er war es auch, der Jennifer Beals für die Rolle der Scully vorschlug – dieser Part ging dann später an Gillian Anderson.
Die Erfolgswelle von „Flashdance“ trug Jennifer Beals nicht lange. Zum einen lag das wohl an den Gerüchten, sie habe sich im Film meist doubeln lassen, zum anderen aber auch an den Filmprojekten, die sie aussuchte. Wenige dieser Streifen schafften es, gute Einspielergebnisse zu liefern.
Nach Filmen, wie „Die Partie seines Lebens“, "Das Gesetz der Mafia“ und „Teufel in Blau“ war sie in „Silvester in fremden Betten“ zu sehen. 1998 spielte sie neben Christopher Walken in „God's Army II - Die Prophezeiung“ die zweite Hauptrolle, 2000 war sie in „Turbulence 2“ dabei. Nach „Beziehungen und andere Katastrophen“ und der John Grisham-Verfilmung „Das Urteil - Jeder ist käuflich“ sollte es vor allem die TV Serie „The L Word“ sein, die Jennifer Beals wieder ganz nach oben schleuderte. Die Serie beschäftigt sich mit lesbischen Frauen, mittendrin: Jennifer Beals.
2006 war sie ebenfalls in „Der Fluch – The Grudge 2“ und 2010 mit Kevin Kline in "Die Schachspielerin" zu sehen. Ebenfalls in diesem Jahr stand das Projekt "The Book of Eli" auf dem Programm, in dem Jennifer neben Denzel Washington an Bord war.
Jennifer ist in zweiter Ehe verheiratet. Mit ihrem Mann, Ken Dixon, bekam sie 2005 eine Tochter.
Filmographie Jennifer Beals
- 1980: Die Schulhofratten von Chicago
- 1983: Flashdance
- 1985: Faerie Tale Theatre (TV-Serie)
- 1985: Die Braut
- 1988: Die Partie seines Lebens
- 1988: Sein letzter Kampf
- 1989: Söhne
- 1989: Vampire's Kiss
- 1990: Dr. M
- 1990: The Madonna and the Dragon (TV)
- 1991: Die Liebesdroge (auch Sängerin)
- 1992: In the Soup - Alles Kino
- 1992: Schwarze Hochzeit (TV)
- 1992: 2000 Malibu Road (TV-Serie)
- 1992: Der Duft des Todes (TV)
- 1992: Das Gesetz der Mafia
- 1993: The Princess and the Cobbler (nur Stimme)
- 1993: Lockruf des Todes (TV)
- 1994: Dead on Sight
- 1994: Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis
- 1994: Auf der Suche nach Jimmy Hoyt
- 1995: Teufel in Blau
- 1995: Four Rooms
- 1995: Flirty Dancing
- 1997: Wishful Thinking
- 1997: The Twilight of the Golds (TV)
- 1997: Outer Limits - Die unbekannte Dimension (TV-Serie)
- 1998: Körper und Geist
- 1998: God`s Army II - Die Prophezeiung
- 1998: Ein Ganz normaler Heiliger (TV-Serie)
- 1998: Spree
- 1998: The Last Days of Disco
- 1999: Something More
- 1999: The Hunger (TV-Serie)
- 2000: Todesschuss im Schnee (TV)
- 2000: Turbulence 2
- 2000: A House Divided (TV)
- 2000: Militia
- 2001: The Big House (TV)
- 2001: Out of Line
- 2001: Beziehungen und andere Katastrophen
- 2001: After the Storm (TV)
- 2001: Feast of All Saints (TV)
- 2002: 13 Moons
- 2002: Roger Dodger
- 2002: They Shoot Divas, Don't They? (TV) (auch Sängerin)
- 2003: Das Urteil - Jeder ist käuflich
- 2004: Mission: Possible
- 2004: The L Word (TV-Serie)
- 2004: Frasier (TV-Serie)
- 2005: Break a Leg
- 2005: Desolation Sound
- 2006: Der Fluch - The Grudge 2
- 2006: Troubled Waters
- 2007: Law & Order (TV-Serie)
- 2007: My Name Is Sarah (TV)
- 2008: Lie to me (TV-Serie) - Staffel 1
- 2009: Lie to me (TV-Serie) - Staffel 2
- 2010: Die Schachspielerin
- 2010: The Book of Eli
- 2010: A Night for Dying Tigers
- 2010: The Night Before the Night Before Christmas (TV)
- 2011: The Chicago Code (TV-Serie)



